Verbundenheit
Wildberger Schäferlauf: Vogtsbauernhof und Gutach zu Gast
- Freuten sich über das Zusammentreffen als Ehrengäste anlässlich des Wildberger Schäferlaufs (von links nach rechts): Gutachs Bürgermeister Siegfried Eckert sowie dessen Lebensgefährtin Brunhilde Schweizer, Ministerpräsident Cem Özdemir, Wildbergs Bürgermeister Ulrich Bünger, Flavia Zaka, Gabriele Bünger sowie Museumsgeschäftsführerin Margit Langer.
- Foto: Schwarzwälder Freilichtmuseum Vogtsbauernhof
- hochgeladen von Matthias Kerber
Gutach/Wildberg (st) Vertreter des Schwarzwälder Freilichtmuseums Vogtsbauernhof und der Gemeinde Gutach waren am vergangenen Sonntag, 19. Juli, zu Gast beim traditionsreichen Wildberger Schäferlauf. Auf Einladung der Stadt Wildberg nahmen Margit Langer, Geschäftsführerin des Vogtsbauernhofs, sowie Gutachs Bürgermeister Siegfried Eckert als Ehrengäste an dem Fest teil, das in diesem Jahr bereits zum 195. Mal stattfand. Empfangen wurden sie von Wildbergs Bürgermeister Ulrich Bünger und seiner Frau.
Ein besonderer Höhepunkt des Besuchs war die Begegnung mit dem baden-württembergischen Ministerpräsidenten Cem Özdemir und seiner Frau Flavia Zaka. Gemeinsam verfolgten sie den traditionellen Schäferlauf und erlebten das abwechslungsreiche Festprogramm aus nächster Nähe.
Jahrhundertealte Schäfertradition
Der Wildberger Schäferlauf zählt zu den ältesten und bedeutendsten Heimatfesten Baden-Württembergs. Er geht auf eine jahrhundertealte Schäfertradition zurück und verbindet bis heute Brauchtum, Musik, Trachten und sportliche Wettkämpfe zu einem lebendigen Volksfest. Als Teil der traditionellen Schäferläufe in Baden-Württemberg gehört die Veranstaltung zum immateriellen UNESCO-Kulturerbe und zieht alle zwei Jahre zahlreiche Besucherinnen und Besucher nach Wildberg.
Eine besondere Verbindung besteht zwischen der Stadt Wildberg und dem Schwarzwälder Freilichtmuseum Vogtsbauernhof bereits seit mehr als zehn Jahren. Anlass dafür war die Versetzung des historischen Schlössles von Effringen, Wildberg, nach Gutach. Die Stadt Wildberg übernahm die Patenschaft für das herrschaftliche Gebäude aus dem Jahr 1406, das in einem zweijährigen Versetzungsverfahren in das Freilichtmuseum gebracht wurde und dort seit 2018 für die Besucher zugänglich ist.



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