Ortsmitte stärken
Kappelrodeck startet mit IHK eine neue Initiative

Offizieller Startschuss für die Teilnahme an der IHK-Ortsmittenberatung bei der Unterzeichnung: Alwin Wagner stellvertretender Hauptgeschäftsführer IHK Freiburg (vorne v. l.), Bürgermeister Stefan Hattenbach, Vorstand des Gewerbevereins Kappelrodeck Joachim Kasper, Bauamtsleiterin Nora Ludihuser (hinten v. l.) und IHK-Innenstadtberater Thomas Kaiser

 | Foto: Gemeinde Kappelrodeck/Jasmin Liebich
  • Offizieller Startschuss für die Teilnahme an der IHK-Ortsmittenberatung bei der Unterzeichnung: Alwin Wagner stellvertretender Hauptgeschäftsführer IHK Freiburg (vorne v. l.), Bürgermeister Stefan Hattenbach, Vorstand des Gewerbevereins Kappelrodeck Joachim Kasper, Bauamtsleiterin Nora Ludihuser (hinten v. l.) und IHK-Innenstadtberater Thomas Kaiser

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  • hochgeladen von Matthias Kerber

Kappelrodeck (st) Mit der Unterzeichnung der Vereinbarung zur Teilnahme an der IHK-Ortsmitteberatung hat die Gemeinde Kappelrodeck am vergangenen Freitag, 23. Januar, offiziell den Startschuss für die gemeinsame Analyse und Weiterentwicklung ihrer Ortsmitte gegeben. Bürgermeister Stefan Hattenbach, Alwin Wagner, stellvertretender Hauptgeschäftsführer der IHK Südlicher Oberrhein, Joachim Kasper, Vorstand des Gewerbevereins Kappelrodeck e.V., sowie IHK-Innenstadtberater Thomas Kaiser bekundeten im Rathaus das „Lokale Bündnis Ortsmitte Kappelrodeck“.

Die Teilnahme ist Teil des landesweiten Programms des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-Württemberg, das Ortsmitten und Innenstädte als multifunktionale Wirtschafts-, Kultur- und Lebensstandorte stärken will. Die Beratung ist für die Gemeinde kostenfrei, da sie im Rahmen der aktuellen Förderperiode 2025/26 unterstützt wird.

Lenkungskreis und erste Ideen: Imagekampagne für Ortshighlights

Bereits vor der Unterzeichnung hat sich der schon zusammengestellte Lenkungskreis Ortsmitte Kappelrodeck zu seiner ersten Sitzung getroffen. Vertreter der Gemeinde, des Gewerbevereins und der IHK diskutierten dabei erste Ansätze für die künftige Entwicklung.

Ein zentrales Thema: eine Imagekampagne, die die schon vorhandenen besonderen Highlights Kappelrodecks sichtbar macht – von attraktiven Geschäften über gastronomische Angebote bis hin zu kulturellen Treffpunkten. Ziel ist es, die Vielfalt der Ortsmitte stärker ins Bewusstsein zu rücken, die Ortsidentität der Einwohner weiter zu stärken und auch die Angebotsvielfalt und die Aufenthaltsqualität zu verbessern.

IHK-Innenstadtberatung als Erfolgsmodell

„Die Beratung der IHK hat sich als Erfolgsmodell in Baden-Württemberg etabliert“, erklärte Alwin Wagner. Seit 2021 wurden landesweit über 125 Städte und Gemeinden beraten – in der Region Südlicher Oberrhein alleine werden 25 bis Ende 2026. Aktuell startet Kappelrodeck in die nächste Phase der IHK-Begleitung.

Die Begleitung umfasst eine rund sechsmonatige Analyse- und Entwicklungsphase mit verschiedenen Modulen – von Passanten- und Einwohnerbefragungen über Betriebsinterviews, Frequenzmessungen bis hin zu Stadtspaziergängen und Workshops. Ziel ist ein realitätsnaher Maßnahmenplan zur Stärkung der Funktionen der Ortsmitte auf Basis vieler schon vorhandener „Zutaten“ vor Ort.

Gemeinsam für die Ortsmitte

Bürgermeister Stefan Hattenbach betonte: „Unsere Ortsmitte ist das Herz Kappelrodecks – hier wollen wir gemeinsam mit Gewerbe, Vereinen und Bürgern Stärken herausstellen. Beispielsweise eine Imagekampagne für unsere Ortshighlights wäre ein erster Schritt, um vorhandene Attraktivität noch sichtbarer zu machen.“

Auch Joachim Kasper, Vorsitzender des Gewerbevereins, unterstrich die Bedeutung der Kooperation: „Nur gemeinsam können wir die Attraktivität unserer Ortsmitte sichern, müssen dabei den Gesamtort und den Ortsteil Waldulm auch im Blick behalten – durch Zusammenarbeit und konkrete Projekte.“

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