Studiengang der Hochschule Kehl
Verwaltungen kooperieren über Kontinente

Die Hochschule Kehl ist ab dem Wintersemester einer der internationalen Standorte dieses Master-Studiengangs.
  • Die Hochschule Kehl ist ab dem Wintersemester einer der internationalen Standorte dieses Master-Studiengangs.
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  • hochgeladen von Rembert Graf Kerssenbrock

Kehl (rek). Im kommenden Wintersemester startet an der Hochschule Kehl ein neuer Masterstudiengang „Public Management in International Coorperation“. Wie der Titel schon vermuten lässt, beschäftigt sich dieser Studiengang mit der Zusammenarbeit im internationalen Kontext. Konkret geht es darum, die Fähigkeiten lokaler, regionaler und internationaler überwiegend öffentlicher Akteure in der afrikanisch-europäischen oder innerafrikanischen Zusammenarbeit zu verbessern und international zusammenzuarbeiten.

Differenzen überwinden

Die Absolventen des Studiums sollen in der Lage sein, beispielsweise bei der Zusammenarbeit einer deutschen Verwaltung mit einer afrikanischen, die Differenzen innerhalb der verschiedenen Verwaltungskulturen zu überbrücken, damit Ideen erfolgreich umgesetzt werden können. Oftmals scheitern Projekte nämlich nicht an ihrer Idee, sondern an deren Umsetzung, da die internationalen Partner sich zwar in ihren eigenen Verwaltungssystemen gut auskennen, aber ihnen die Kenntnisse über das Verwaltungssystem des anderen Partners und die Mittel, mit diesen Unterschieden umzugehen, fehlen.

Diese Lücke sollen die Studierenden als spätere Mitarbeitende in der internationalen Zusammenarbeit schließen, indem sie während des Studiums lernen Strategien zu entwickeln, wie mit den Unterschieden zwischen internationalen Partnern umzugehen ist und wie Herausforderungen bei der Umsetzung identifiziert und bewältigt werden können.

Der zweijährige englischsprachige Studiengang simuliert die Arbeit in der internationalen Zusammenarbeit. Studierende aus West, Ost- und dem südlichen Afrika sowie aus Europa kommen für vier zwölftägige Präsenzphasen an verschiedenen Orten in Europa und überall in Afrika zusammen. In den dazwischen liegenden Distanzphasen arbeiten sie in international gemischten Kleingruppen weiter an Aufgaben, die ihnen während der Präsenzphasen gegeben worden sind. Eine fünfte Präsenzphase am Ende des Studiengangs wird für jeden Studenten am Ort der Hochschule stattfinden, an dem sich einer der Masterarbeitsbetreuer befindet.

Der berufsbegleitende PMIC-Masterstudiengang wurde in enger Zusammenarbeit von Partnerhochschulen in Deutschland, Äthiopien, Senegal und Südafrika entwickelt und wird gemeinsam durchgeführt. Das Kooperationskonzept zeigt sich auch in der Lehre: Die Studienmaterialien sind von gemischten Expertenteams aus Europa und verschiedenen afrikanischen Regionen erstellt worden. Afrikanisch-europäische gemischte Teams werden die Unterrichtsstunden leiten und die Arbeiten der Studierenden begleiten.

Autor:

Rembert Graf Kerssenbrock aus Kehl

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