Pflege der Chormusik
Zelter-Plakette für Männergesangsverein Odelshofen

Der Erste Landesbeamte des Ortenaukreises, Nikolas Stoermer (r.) überreichte die renommierte Zelter-Plakette an (v. l.) 2. Vorstand Dirk Kapp, ehemaliger 1. Vorsitzender und ältester aktiver Sänger Walter Selzer, erster Vorstand Hermann Reif | Foto: LRA
  • Der Erste Landesbeamte des Ortenaukreises, Nikolas Stoermer (r.) überreichte die renommierte Zelter-Plakette an (v. l.) 2. Vorstand Dirk Kapp, ehemaliger 1. Vorsitzender und ältester aktiver Sänger Walter Selzer, erster Vorstand Hermann Reif
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Kehl-Odelshofen (st). Nikolas Stoermer, Erster Landesbeamter des Ortenaukreises, überreichte dem Vorsitzenden des Männergesangsvereins „Frohsinn“ Odelshofen, Hermann Reif, die Zelter-Plakette, eine vom früheren Bundespräsidenten Theodor Heuss gestiftete staatliche Auszeichnung für Chorvereinigungen, die sich um die Chormusik und das Volkslied verdient gemacht haben.

Langer Weg seit 1920

„Die Zelter-Plakette ist eine hohe Auszeichnung für den außerordentlich langen Weg, den Ihr Chor von 1920 bis heute zurückgelegt hat. Das ist ein ganzes Jahrhundert! Über all die Jahrzehnte hat sich der Chor ein großes Repertoire an Motetten – mehrstimmigen Chorgesängen- und Liedern erarbeitet“, lobte Stoermer die Verdienste des Chores. „Bei unzähligen Konzerten, Festen und Liederabenden haben Sie sich in die Herzen der Zuhörer gesungen. Wenn das keine besonderen Verdienste um die Pflege der Chormusik und damit um die Förderung des kulturellen Lebens sind, was dann?“, fragte der Erste Landesbeamte, der die Plakette im Auftrag des Bundespräsidenten feierlich übergab.

Die Zelter-Plakette würdigt Chöre, die mindestens 100 Jahre bestehen und sich besondere Verdienste um die Pflege der Chormusik und um die Förderung des kulturellen Lebens erworben haben. Die Plakette zeigt auf der Vorderseite Carl Friedrich Zelter, ein deutscher Musiker, Professor, Musikpädagoge, Komponist und Dirigent. Unter anderem leitete er ab 1800 die Singakademie in Berlin und gründete 1820 das Königliche Institut für Kirchenmusik. Auf der Rückseite ist der Bundesadler abgebildet mit der Umschrift „Für Verdienste um Chorgesang und Volkslied“.

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