Besseres Angebot für Velofahrer
Grünes Licht für neues Radverkehrskonzept

Im Zuge der Umsetzung des Radverkehrskonzept sollen auch Abstellplätze für Räder in Kehl geschaffen werden.
  • Im Zuge der Umsetzung des Radverkehrskonzept sollen auch Abstellplätze für Räder in Kehl geschaffen werden.
  • Foto: gro
  • hochgeladen von Christina Großheim

Kehl (gro). Einstimmig hat der Kehler Gemeinderat das im Rahmen des Mobilitätskonzeptes entwickelte Radverkehrskonzept verabschiedet. Zuvor hatte Frank Gehricke vom begleitenden Büro Modus Consult das Konzept vorgestellt. "Es ist auf lange Sicht angelegt", so der Planer. Deshalb wurde ein Katalog mit Maßnahmen entwickelt, die unterschiedlich priorisiert wurden.

Handlungsbedarf gibt es in der gesamten Stadt: Das beginnt bei der Führung des Radverkehrs, geht über sicherere Querungsmöglichkeiten bis hin zu Abstellplätzen, die geschaffen werden müssen. Aber auch die Visualisierung der künftigen Radfahrstreifen und -schutzstreifen gehört dazu.
"Wir haben Mischverkehrsbereiche, Fußgängerzonen, Gehwege für Radfahrer und Radwege", zeigte Gehricke den Bestand auf. So wurde in der Gruppe ein Hauptnetz für Radverbindungen in der Gesamtstadt angelegt, das auch dazu dient, die Ortsteile besser anzubinden.
Es wird etwa vorgeschlagen, den Radverkehr von Süden über die Friedhof- und nicht länger entlang der Hauptstraße zu führen. In der Vogesenallee sollen Querungshilfen geschaffen werden. Eine Lösung sollte es auch für den Radweg entlang der B28 in Richtung Neumühl geben, der schlicht zu eng ist.

Fast 100 Maßnahmen, davon 40, die oberste Priorität haben, wurden in der Gesamtstadt aufgezeigt. Einige sind schnell zu erledigen, wie Markierungsarbeiten, andere brauchen eine vertiefte Planung.

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