30 Jahre Kinderrechte
In Kehl verkünden die Kleinen etwas ganz Großes

Die Kinder der Kehler Kindertageseinrichtung Vogesenallee arbeiten mit Hochdruck an ihren deutsch-französischen Wimpelketten.
  • Die Kinder der Kehler Kindertageseinrichtung Vogesenallee arbeiten mit Hochdruck an ihren deutsch-französischen Wimpelketten.
  • Foto: Stadt Kehl
  • hochgeladen von Rembert Graf Kerssenbrock

Kehl (st). Kleine Kinder machen sich für ihre Rechte stark: Unter dem Motto „30 Jahre Kinderrechte“ beginnen am Mittwoch, 20. November, die Kinder der städtischen Kindertageseinrichtungen, ab 10 Uhr, mit einer Kundgebung, welche vom Rathausplatz bis zur Friedenskirche führt. Zu diesem Anlass werden auf dem Marktplatz, vor dem Portal der Friedenskirche, die von den Kindern selbsthergestellten deutsch-französischen Wimpelketten und Plakate aufgehängt. Dass sich die Jüngsten in Kehl für ihre Rechte stark machen, ist nicht das erste Mal: Bereits 2014 wurde der 25. Geburtstag der Kinderrechte mit einem Kinderfest gefeiert.

Gegen 10.30 Uhr wird Dr. Marcus Kröckel, Fachbereichsleiter Bildung, Soziales und Kultur der Stadt Kehl, über die Bedeutung der Kinderrechte sprechen. Im Anschluss singt man gemeinsam Lieder in verschiedenen Sprachen. An einem Infotisch wird parallel Material zu den Kinderrechten angeboten. Mehr als 150 Kinder, Fachkräfte aus den Kitas und Sorgeberechtigte werden auf dem Marktplatz erwartet. 

„Besonders das Recht von Kindern auf Beteiligung wird in den städtischen Kitas groß geschrieben“, merkt Michaela Könner, Mitarbeiterin des Bereichs Familie und Bildung in Kehl, an. Im Kontext der Qualitätsentwicklung gelte, dass unsere Jüngsten an allen sie betreffenden Entscheidungen mitwirken können und auch sollen. Partizipation in unseren Einrichtungen bedeute, die Kinder als Subjekte wahrzunehmen und sie als gleichwertige Partner wertzuschätzen, so Michaela Könner.

Seit fast 30 Jahren gilt die Kinderrechtskonvention der Vereinten Nationen in Deutschland. Genauso lange wird darüber diskutiert, Kinderrechte ausdrücklich im Grundgesetz zu verankern. Der aktuelle Koalitionsvertrag sieht eine solche Grundgesetzänderung vor, die Regierung hat sich diesem Anliegen jedoch noch nicht angenommen. Seit vielen Jahren setzt sich das Bundesfamilienministerium dafür ein, die Kinderrechte bekannter zu machen und sie im Grundgesetz zu verankern.

Autor:

Rembert Graf Kerssenbrock aus Kehl

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