Girl's Day bei der Kehler Feuerwehr
Mädchen an die Schläuche

15 Mädchen nutzten den Girl's Day, um einen Blick hinter die Kulissen der Feuerwehr Kehl zu werfen. | Foto: Stadt Kehl
  • 15 Mädchen nutzten den Girl's Day, um einen Blick hinter die Kulissen der Feuerwehr Kehl zu werfen.
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  • hochgeladen von Christina Großheim

Kehl (st). 15 Mädchen im Alter zwischen acht und 15 Jahren haben sich am Donnerstag, 26. April, die Arbeit bei der Feuerwehr angeschaut. Im Rahmen des Girl‘s Days konnten die Mädchen einen Tag lang in den sonst so typischen Männerberuf hineinschnuppern.

Feuerwehrkommandant Viktor Liehr begrüßte die Mädchen um 9 Uhr auf der Feuerwehrwache und erklärte ihnen bei einer Führung über das ganze Gelände die Aufgaben der Feuerwehr: Denn neben der Hauptaufgabe, also dem Löschen von Bränden, fallen auch die Beratung zur vorbeugenden Brandschutzvermeidung, die Brandschutzerziehung, technische Hilfestellungen und Bergungsaufgaben in den Zuständigkeitsbereich der Feuerwehr.

Ein Höhepunkt der Führung war für die Mädchen die Besichtigung eines Feuerwehrautos – denn von innen hatten sie dieses vorher noch nicht gesehen. Einige von ihnen durften im Anschluss sogar selbst in Aktion treten und mit dem Wasserlöscher ein Feuer löschen. „Es ist wichtig zu wissen wie das funktioniert, dann können sie den Feuerlöscher im Notfall auch zuhause benutzen“, erzählte ein Vater stolz, der seine Tochter nach dem Girl’s Day abholt. Auch die Fahrt mit dem Mehrzweckboot auf dem Rhein stellte die Mädchen vor neue Herausforderungen. Ein kleiner Teil der Tagesführung beinhaltete zudem die Erklärung der Technischen Hilfe und Übungen mit dem Fire Trainer, heißt es in einer Pressemitteilung der Stadtverwaltung.

„Jeden zweiten Donnerstag treffen sich bei uns auf der Wache die Jugendgruppen aus allen Ortschaften“ erklärte Hendrik Wandres von der Kehler Feuerwehr. „Wenn es dann gleich so viele sind wie heute, macht das richtig Spaß.“ Mit ihrem Schnupper-Arbeitstag waren am Ende alle sehr zufrieden und überdies davon überzeugt, dass dieser Beruf durchaus auch für Mädchen eine Option sein könne.

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