Freibadsaison endet am 30. September
Rund 33.400 Badegäste

Freibad Auenheim
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  • Foto: Archivfoto: Stadt Kehl
  • hochgeladen von Matthias Kerber

Kehl (st). Ungewöhnlich viele Regentage, niedrige Temperaturen und Corona-Auflagen: Gleich mehrere von der Stadt nicht zu beeinflussende Faktoren haben dazu beigetragen, dass die Freibadsaison 2021 mit insgesamt wohl nur rund 33.400 Badegästen in beiden Bädern zu Ende gehen wird. Das Freibad Auenheim ist am Donnerstag, 30. September, letztmals geöffnet. Das Kehler Bad musste bekanntlich bereits am 26. August vorzeitig schließen, weil die Treibwasserpumpe in der Chlorgasanlage defekt ist. Ohne eine umfangreiche Sanierung könne das Bad nicht mehr geöffnet werden, kündigt Bodo Kopp, Leiter der für die Bäder zuständigen Technischen Dienste Kehl, an.

Obwohl die Technischen Dienste Fachkräfte hinzugezogen haben, konnte die Chlorgasanlage in der laufenden Badesaison nicht mehr repariert werden. Die Unfallkasse Baden-Württemberg hat die Erneuerung der Anlage zur Auflage für eine neuerliche Öffnung des Kehler Freibades gemacht. Außerdem verliert das Schwimmerbecken mehr und mehr Wasser: In der Badesaison 2021 liefen täglich durchschnittlich 400.000 Liter Wasser ins Erdreich.

151 Badegäste pro Tag im Schnitt

Weil das Bad aufgrund der kaputten Treibwasserpumpe in der Chlorgasanlage 18 Tage früher als geplant schließen musste, kurz nach dem Saisonstart wegen eines Chlorgasaustritts drei Tage lang nicht öffnen konnte und dann wegen eines Ausfalls der Heizung zwei Wochen lang nicht geschwommen werden konnte, bleiben die Besucherzahlen mit insgesamt 9.685 deutlich hinter denen des Auenheimer Bades zurück. Verteilt auf die Öffnungstage wurden in Kehl durchschnittlich 151 Badegäste pro Tag gezählt. Die maximale Besucherzahl lag bei 518 Personen. 135 Schwimmer hatten sich Dauerkarten für das Kehler Bad gekauft.

Diese konnten sie während der Schließtage in Kehl in Auenheim einsetzen. Im dortigen Freibad dürften bis zum Saisonende am Donnerstag weniger als 24.000 Schwimmer ihre Bahnen gezogen haben. Auch im Auenheimer Bad war die Heizung zwischenzeitlich ausgefallen; der Badebetrieb konnte aber aufgrund der insgesamt höheren Wassertemperatur fortgesetzt werden. Beläuft sich die durchschnittliche Besucherzahl pro Badetag auf 247, wurden in der vergangenen Woche nur noch 43 Badegäste pro Tag gezählt. Der Besucherrekord lag bei 779. Für das Auenheimer Bad sind 274 Dauerkarten verkauft worden.
Insgesamt summiert sich die Zahl der Besucher in beiden Bädern im verregneten Corona-Sommer auf voraussichtlich rund 33.400. Im Sommer 2020, als nur das Auenheimer Bad unter Corona-Auflagen betrieben wurde, kamen bei deutlich besserer Witterung und höheren Temperaturen 28.924 Badegäste.

In der Vor-Corona-Zeit wurden 2019 164.338 Eintritte in beide Bäder gezählt, im Supersommer 2018 waren es 232.206.

Autor:

Matthias Kerber aus Offenburg

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