Ortenau Klinikum Kehl
Schnelle Genesung nach Hüft- und Kniegelenkersatz

Chefarzt Dr. Bruno Schweigert (r.) und Leitender Oberarzt Dr. Stephan Naujoks von der Fachklinik für Orthopädie, Spezielle Orthopädische Chirurgie, Orthopädische Rheumatologie am Ortenau Klinikum in Kehl, nach dem erfolgreichen Abschluss der erneuten Zertifizierung als Endoprothetikzentrum der Maximalversorgung im Mai 2019.
  • Chefarzt Dr. Bruno Schweigert (r.) und Leitender Oberarzt Dr. Stephan Naujoks von der Fachklinik für Orthopädie, Spezielle Orthopädische Chirurgie, Orthopädische Rheumatologie am Ortenau Klinikum in Kehl, nach dem erfolgreichen Abschluss der erneuten Zertifizierung als Endoprothetikzentrum der Maximalversorgung im Mai 2019.
  • Foto: Ortenau Klinikum
  • hochgeladen von Rembert Graf Kerssenbrock

Kehl (st). Rasche Genesung, kurze Liegezeit und optimierte Mobilisierungs- und Schmerztherapien: Viele Patienten möchten nach einer Operation mit Hüft- oder Kniegelenkersatz möglichst schnell wieder auf die Beine kommen. Um die Patientenversorgung bei diesen Eingriffen weiter zu verbessern, hat die Fachklinik für Orthopädie, Spezielle Orthopädische Chirurgie, Orthopädische Rheumatologie am Ortenau Klinikum in Kehl mit ihrem zertifizierten Endoprothetikzentrum der Maximalversorgung im April ein Programm zur Optimierung aller Behandlungsschritte gestartet.

Fokus auf Behandlungsqualität der Patienten-Versorgung

Die Ärzte- und Pflegeteams der Fachklinik sowie alle interdisziplinär beteiligten Abteilungen des Ortenau Klinikums in Kehl nehmen dabei in Zusammenarbeit mit externen Sachverständigen alle Abläufe genau unter die Lupe, besprechen Verbesserungsmöglichkeiten und setzen diese gemeinsam um. Mediziner sprechen dabei von sogenannten „evidenzbasierten Behandlungskonzepten“. Nach zwölf bis 16 Monaten soll das Programm abgeschlossen und die Verbesserungen umgesetzt sein.

„Wir gehen davon aus, dass wir die vorhandenen Behandlungskonzepte für unsere Patienten in einigen Bereichen nochmals verbessern können“, betont Chefarzt Dr. Bruno Schweigert. Ziel des Prozesses sei es, die Patientenversorgung vom ersten Kontakt bis zur Entlassung aus dem Krankenhaus so gesundheitsfördernd und dabei angenehm wie möglich zu gestalten. „Dabei liegt unser Fokus vor allem auf den Patienten und der Behandlungsqualität der Versorgung.“

Die Idee dahinter ist, dass optimierte Behandlungsschritte in der Vorbereitung, in der Operation und in der stationären Nachbehandlung dazu führen, dass die Heilung und Genesung schneller einsetzt und dass Patienten somit schneller wieder mobil und selbständig sind. Dies kann sich zudem positiv auf einen kürzeren Krankenhausaufenthalt auswirken und zu einer hohen Patientenzufriedenheit führen.

Endoprothetikzentrum der Maximalversorgung

Die auf den Ersatz von geschädigten Gelenken spezialisierte Fachklinik für Orthopädie am Ortenau Klinikum Offenburg-Kehl arbeitet auf der Grundlage höchster Qualitätsstandards. Dabei wenden die Chirurgen vorwiegend minimalinvasive Techniken an, insbesondere in der Hüftprothetik. Seit 2014 ist die Fachklinik von führenden orthopädischen Fachgesellschaften als Endoprothetikzentrum der Maximalversorgung zertifiziert.

Patienten aus ganz Baden-Württemberg

Im Schwerpunkt Gelenkersatzoperationen (Endoprothetik) an der Hüfte, am Knie und Ellenbogen, an der Schulter und am Sprunggelenk werden über 850 Prothesen eingesetzt, darunter rund 380 Kniegelenksendoprothesen und etwa 360 Hüftgelenksendoprothesen. Zahlreiche Patienten aus ganz Baden-Württemberg suchen die Fachklinik zur Revision ihrer Endoprothesen auf, deren Erstimplantation nicht im Ortenau Klinikum durchgeführt wurde. In der Fachklinik werden zudem jährlich in Folge von Erkrankungen des Bewegungsapparates wie Gicht oder Arthrose rund 900 arthroskopische Eingriffe am Knie, an der Schulter, am oberen Sprunggelenk sowie am Ellenbogen durchgeführt.

Autor:

Rembert Graf Kerssenbrock aus Kehl

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