Feuer in Kehler Diskothek
Untersuchungen am Brandort haben begonnen
- Die Ermittlungen zur Ursache des Brandes in einer Kehler Diskothek laufen. Am Mittwoch gab es einen ersten Vororttermin der Brandermittler.
- Foto: Stadt Kehl
- hochgeladen von Christina Großheim
Kehl (st) Techniker der Kriminalpolizei waren am Mittwochmorgen, 8. April, gemeinsam mit drei Brandsachverständigen erstmalig an der beschlagnahmten Brandstelle im Kehler Industriegebiet. Bei dem Feuer in der Nacht zum Sonntag, 29. März, (wir berichteten) war es in der Diskothek zu einem Großbrand gekommen, bei dem die 750 Gäste schnell durch die Mitarbeiter und das Sicherheitspersonal des Clubs evakuiert und ins Freie gebracht werden konnten. Neben den drei noch vor Ort behandelten Betroffenen konnten mittlerweile noch drei weitere Personen festgestellt werden, die durch das Feuer oder beim Verlassen des brennenden Gebäudes leicht verletzt wurden, heißt es in einer gemeinsamen Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft und dem Polizeipräsidium Offenburg. Zwei davon konnten bisher kontaktiert und zum Sachverhalt befragt werden. Aufgrund der Schaltung eines Hinweisportals gingen inzwischen über 20 schriftliche Hinweise, Bilder und Videos ein, die zum Teil auch von Relevanz für das laufende Verfahren sind. Die Ermittler der Kriminalpolizei konnten darüber hinaus inzwischen 19 Personen zu den Vorkommnissen in der Nacht vernehmen.
Vororttermin
Gemeinsam mit den Ergebnissen der kriminalpolizeilichen Untersuchung am Brandort werden hierbei die Fragen zur Brandursache, ob es sich um menschliches Versagen oder einen technischen Defekt handelt, im Fokus der Ermittler und Gutachter stehen. Weiter soll der Vororttermin nähere Informationen liefern, um die Brandausbruchstelle ausfindig zu machen und die Schadenshöhe zu ermitteln.
Hierzu wurde auch ein Baukran beauftragt, um den Spezialisten vor Ort die Suche nach relevanten Spuren zu erleichtern. Aufgrund der kompletten Zerstörung des Tanzlokals kann noch nicht gesagt werden, wie lange es dauert, weitere Anhaltspunkte zur Aufklärung des Großbrandes zu bekommen.







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