Feuerwehr verhinderte die Explosion einer Gasflasche

Eine Acetylenflasche, die Feuer gefangen hatte, wurde gelöscht und schließlich von der Feuerwehr in Wasser gekühlt.
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Kehl. Einen durchaus heiklen Einsatz hatte die Kehler Feuerwehr in der Nacht zum Montag zu
bewältigen: Auf einer Nachtbaustelle am Sundheimer Fort war eine
Acetylen-Flasche aufgrund einer undichten Leitung in Brand geraten. Die
Kehler Feuerwehr konnte eine Explosion der Gasflasche verhindern; die
Arbeiter auf der Nachtbaustelle hatten sich in Sicherheit bringen
können; verletzt wurde niemand. Dies war nur einer von acht Einsätzen
der Kehler Wehr am vergangenen Wochenende.

Als die Bauarbeiter den Brand der Acetylen-Flasche bemerkten, flüchteten sie sich sofort in
einen sicheren Bereich. Einige sprangen aus ihren vier Meter hohen
Hubarbeitsbühnen, um sich im Falle einer Explosion in Sicherheit zu
bringen. Aus sicherer Entfernung alarmierten sie um 2.20 Uhr die
Feuerwehr. Als die Kehler Wehr am Sundheimer Fort eintraf, brannte die
Gasflasche direkt am Manometer – 30 Zentimeter lange Stichflammen
schossen hervor.

Die Feuerwehrleute leiteten sofort Kühlmaßnahmen ein, um ein Zerbersten der Flasche zu verhindern. Drei Stunden kühlte die Feuerwehr die Acetylen-Flasche mit insgesamt 36.000
Litern Wassern; dann konnte sie verschlossen werden. Der Einsatz war
damit jedoch noch nicht abgeschlossen: Acetylen-Flaschen, die mit Feuer
in Kontakt gekommen sind, müssen mindestens 24 Stunden lang gekühlt
werden, bis sie abtransportiert werden können. Die Feuerwehrleute bauten
einen 5000-Liter-Behälter auf, füllten diesen und legten die Flasche hinein.

Bereits am Freitagabend um 20.15 Uhr war eine Strohballenpresse auf einem Feld zwischen Kehl und Bodersweier in Brand
geraten und hatte Teile des abgeernteten Feldes entzündet. Die dadurch
entstandene Rauchwolke war noch aus großer Entfernung sichtbar. Die
Kehler Feuerwehr löschte Strohballenpresse und Feld ab.

Keine zwei Stunden später wurde die Feuerwehr zum Baggersee in Legelshurst
gerufen, wo sich eine Person am Rücken verletzt hatte, als sie ins
Wasser gesprungen war. Die Freunde zogen den Verletzten aus dem Wasser
und alarmierten die Rettungskräfte. Weil sich die Unfallstelle am Fuße
eines Sandbergs befand, wurden die Spezialisten der
Absturzsicherungsgruppe der Feuerwehren Achern, Kehl und Oberkirch
herbeigerufen.

Weil sich ein Mensch hinter einer verschlossenen Wohnungstür in hilfloser Lage befand, mussten Feuerwehrleute am
Samstagnachmittag um 14.05 Uhr diese Tür öffnen. Um 16.23 Uhr meldete
ein Badegast im Kehler Freibad Rauchentwicklung im Bereich des
Rheinstadions. Es handelte sich „nur“ um ein Grillfeuer.

Am Samstagabend um 22.09 Uhr hatte die Straßburger Feuerwehr das
deutsch-französische Feuerlöschboot Europa 1 angefordert, das nachts und
an den Wochenenden von den Kehler Feuerwehrleuten besetzt wird. Es
wurde nach einer Person im Wasser gesucht; vom Löschboot aus wurde die
Einsatzstelle ausgeleuchtet.

Am Sonntagmorgen um 11.20 Uhr rückte die Kehler Feuerwehr, wie es der Kooperationsvertrag mit Willstätt vorsieht, zu einem vermeintlichen Gebäudebrand in die
Industriestraße nach Willstätt aus. Der Brand stellte sich
glücklicherweise als Vernebelung durch eine defekte Druckleitung heraus.

Autor: st

Eine Acetylenflasche, die Feuer gefangen hatte, wurde gelöscht und schließlich von der Feuerwehr in Wasser gekühlt.
Eine Strohballenpresse auf einem Feld zwischen Kehl und Bodersweier war in Brand geraten.

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