Angedacht: Reinhard Losch
Innehalten und die Schöpfung entdecken

Reinhard Losch

Sehr viele Menschen entdecken in unserer schwierigen Zeit, dass es gut tut, auch einmal Gang runter zu schalten. So manches entdecke man, wozu sonst nicht die Zeit da ist.

Ihr Begleiter durch die Woche

Da war ein kleines Mädchen, das im Garten eine kleine schwarze Raupe sah. Sie nahm das kleine Lebewesen und tat es in ein Glas. Sie fütterte sie mit Grünzeug. Die Raupe wurde von Tag zu Tag dicker. Doch eines Morgens war sie weg. Stattdessen sah das Mädchen ein kleines Bündel, was aussah wie ein verwelktes Blatt. Sie wollte es schon wegwerfen. Doch riet man ihr, es noch im Glas zu lassen. Ein paar Tage später schälte sich aus dem Bündel ein Schmetterling. Er entfaltete zunächst seine Flügel und bewegte sie auf und ab. Wunderschön! Das Mädchen konnte sich nicht satt sehen. Dann öffnet sie das Fenster und beobachtete, wie der Schmetterling raus in den Garten flog. Wie wunderbar!

Die Schöpfung pulsiert. Sie strahlt uns an mit ihrer Pracht. Das Leben ist ein wunderbares Geschenk. Gott, der Schöpfer, hat die Schöpfung gut durchdacht. Ob wir das überhaupt noch entdecken? Unser Leben wird reicher, wenn wir das wieder alles sehen und wahrnehmen. Darin zeigt sich auch Gottes Liebe zu uns. Wie kreativ und einzigartig hat er alles erschaffen – im Großen wie im Kleinen. Bis ins Detail ist alles durchdacht. Wir dürfen uns daran erfreuen und auch genießen.

Unsere Reaktion darauf kann loben und danken sein. Vielleicht so: Gott, du Schöpfer des Himmels und der Erde, du bist unsere Zuversicht und Stärke, eine Hilfe in der unaufhaltsamen Zerstörung in der Natur. Du bist uns nah mit deiner Liebe zu allem Leben. Das Schicksal unserer Erde wissen wir in deiner Hand. Deshalb geben wir nicht auf und wollen arbeiten und kämpfen für alles Leben deiner Schöpfung. Wir lassen uns nicht gleichgültig treiben. Und wenn es so aussieht, dass die Erde verloren ist, dass sie erstickt in Unrat, Müll und Gift, dass mit dem Sterben von Tieren und Pflanzen der Kreislauf des Lebens zusammenbricht: Wir rechnen mit deiner Güte und Barmherzigkeit. Deine Schöpfermacht hat noch kein Ende.

Innehalten, Atem holen, Wichtiges neu überdenken – das wünsche ich mir und auch Ihnen.
Diakon i.R. Reinhard Losch, Lahr-Reichenbach

Autor:

Rembert Graf Kerssenbrock aus Kehl

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