Kreisimpfzentrum Lahr
Ab dem 22. Januar wird geimpft

Dr. Diana Kohlmann, zuständige Dezernentin für die Kreisimpfzentren, erläutert den gesamten Impfvorgang - hier der Registrierungsbereich. | Foto: ds
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  • Dr. Diana Kohlmann, zuständige Dezernentin für die Kreisimpfzentren, erläutert den gesamten Impfvorgang - hier der Registrierungsbereich.
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Lahr (ds). "Wir starten definitiv am 22. Januar", erklärte Dr. Diana Kohlmann, Dezernentin beim Landratsamt und Gesamtprojektleiterin für den Aufbau der Kreisimpfzentren, am Mittwoch, 13. Januar, bei einem Presse-Rundgang durch das Kreisimpfzentrum (KIZ) in der Rheintalhalle in Lahr. Die Impfstraßen sind aufgebaut, Personal ist eingestellt, das DRK steht zur Unterstützung bereit. "Wir sind froh, dass wir so weit sind", so Oberbürgermeister Markus Ibert, der ebenso wie Kohlmann die Zusammenarbeit zwischen Stadt und Landratsamt lobte.

"Wir können alle Impfdosen verimpfen, die wir bekommen ", erklärt Diana Kohlmann. Zu Beginn allerdings stehen täglich lediglich 36 Dosen zur Verfügung, geimpft wird von Montag bis Freitag, viereinhalb Stunden am Tag, in nur zwei der insgesamt sechs Impfstraßen. Zwei Ärzte sowie ein ärztlicher Leiter sind zum Start des Impfzentrums eingeteilt. Anmeldungen für die Corona-Impfung sind ab dem 19. Januar möglich, entweder online unter www.impfterminservice.de oder unter Telefon 116117.

Wer Unterstützung braucht, sei es bei der Anmeldung oder beim Impftermin selbst, kann sich im Bürgerzentrum Treffpunkt Stadtmühle melden. Dort werden etwa Fahr-oder Begleitdienste organisiert. Außerdem setzt OB Ibert auf Hilfe für Senioren aus dem sozialen Umfeld - Familie, Bekannte, Nachbarschaft.

Fünf Schritte

Die Impfung läuft in fünf Schritten ab: Nach der Registrierung muss sich jeder Impfling einen Aufklärungsfilm ansehen. Damit auch ausländische Mitbürger keine Verständnisprobleme haben, steht ein Dolmetscherpool zur Verfügung. Nach dem Film folgt das ärztliche Aufklärungsgespräch, dann die Impfung selbst. Im Anschluss ist jeder verpflichtet, noch 30 Minuten im Wartebereich zu verbringen, um auf eventuelle Impfreaktionen gleich reagieren zu können. Selbstverständlich kann bei jeder Station eine Begleitperson dem Impfling zur Seite stehen.

Langfristig können im Kreisimpfzentrum in Lahr bis zu 750 Impfungen täglich verabreicht werden. Wann genügend Impfstoff zur Verfügung stehen wird, kann derzeit niemand beantworten.

Dr. Diana Kohlmann, zuständige Dezernentin für die Kreisimpfzentren, erläutert den gesamten Impfvorgang - hier der Registrierungsbereich. | Foto: ds
Lahrs Oberbürgermeister Markus Ibert stellte sich als Probe-Impfling zur Verfügung und schaut hier den Aufklärungsfilm an. | Foto: ds
Demonstrieren das ärztliche Aufklärungsgespräch: Dr. Doris Reinhardt, Pandemiebeauftragte der Kassenärztlichen Vereinigung im Ortenaukreis, und OB Markus Ibert | Foto: ds
Die Impfung - allerdings nur symbolisch, da Oberbürgermeister Markus Ibert nicht zu der Bevölkerungsgruppe gehört, die zuerst geimpft wird. | Foto: ds
Dr. Doris Reinhardt (v. l.), OB Markus Ibert und Dr. Diana Kohlmann im Wartebereich | Foto: ds

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