Praxisnahes Projekt
Schüler entwerfen Corporate Design für Grundschule
- Die Schüler der zwölften Klasse des Technischen Gymnasiums, Schwerpunkt Gestaltungs- und Medientechnik, haben Erfahrung in einem realen Unterrichtsprojekt gesammelt - sie haben gemeinsam mit der Grundschule Nimburg ein neues Corporate Design für die Schule entworfen.
- Foto: Gewerbliche Schule Lahr
- hochgeladen von Matthias Kerber
Lahr/Nimburg (st) Wie entsteht ein professionelles Erscheinungsbild für eine Schule? Mit dieser Frage haben sich Schüler des Technischen Gymnasiums der Gewerblichen Schule Lahr beschäftigt – und dabei an einem echten Auftrag gearbeitet. Gemeinsam mit der Grundschule Nimburg entwickelten sie im Rahmen eines Gestaltungsprojekts ein neues Corporate Design für die Schule.
Beteiligt war die zwölfte Klasse des Schwerpunkts Gestaltung und Medientechnik. Ziel des Projekts war es, ein vollständiges Gestaltungskonzept zu entwerfen. Dazu gehörten ein neues Logo, Briefpapier, eine Visitenkarte sowie eine Titelseite für den Schulplaner der Schüler.
Den Auftakt bildete im November 2025 ein Briefing an der Gewerblichen Schule Lahr. Die Schulleiterin der Grundschule Nimburg, Christine Ercolini-Koch, stellte dabei ihre Schule vor und erläuterte Erwartungen, Werte und Wünsche für das neue Erscheinungsbild. Für die Gymnasiasten bedeutete der direkte Austausch mit der Auftraggeberin eine wichtige Praxiserfahrung.
In den folgenden Wochen arbeiteten die Schüler an unterschiedlichen Konzepten und Designideen. Der kreative Prozess umfasste Recherche, erste Skizzen und schließlich die digitale Umsetzung. Dabei galt es, sowohl gestalterische Aspekte als auch funktionale Anforderungen zu berücksichtigen – etwa die Zielgruppe aus Grundschulkindern, Eltern und Lehrkräften. Gearbeitet wurde weitgehend eigenverantwortlich in projektorientierten Arbeitsphasen.
Die Ergebnisse stellten die Schüler jüngst direkt in Nimburg vor. Vier Schülerinnen – Alena Carter, Enola Fischer, Leni Kech und Mariella Krampfert – präsentierten ausgewählte Entwürfe. Darüber hinaus wurden alle Arbeiten der Klasse in einer Werkschau mit gedruckten Plakaten gezeigt. Zu den Zuhörern gehörten neben dem Kollegium der Grundschule auch Vertreter des Elternbeirats sowie Bürgermeister Berthold Schuler.
Positive Resonanz
Die Resonanz fiel durchweg positiv aus. Die Entwürfe überzeugten durch moderne, kindgerechte und identitätsstiftende Gestaltung sowie eine hohe gestalterische Qualität. Bürgermeister Schuler zeigte sich beeindruckt von den Leistungen der Schüler.
Welche Gestaltung künftig tatsächlich zum neuen Erscheinungsbild der Grundschule Nimburg wird, entscheidet die Schulkonferenz. Das Ergebnis soll nach den Osterferien bekanntgegeben werden.
Begleitet wurde das Projekt von den Lehrkräften Simon Kaufmann und Christoph Boschert. Solche Kooperationen seien ein wichtiger Bestandteil praxisnahen Unterrichts, betonen sie. Für die Schüler biete die Arbeit an realen Projekten wertvolle Erfahrungen und eine gute Vorbereitung auf Studium und Beruf – zugleich profitierten auch die beteiligten Einrichtungen von der regionalen Zusammenarbeit.








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