Spatenstich für ein weiteres Landesgartenschau-Projekt mit Terrasse
Seepark-Gelände: Haus mit außergewöhnlicher Optik

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Lahr (sdk). Gut gelaunt und bei strahlendem Sonnenschein griffen Oberbürgermeister Dr. Wolfgang G. Müller, Baubürgermeister Tilman Petters sowie Stadträte und Architekten am Stegmattensee zu den Spaten. Mit dem Spatenstich erfolgte der symbolische Baubeginn des "Hauses am See" auf dem zukünftigen Seeparkgelände zwischen Mietersheim und Dinglingen. Bereits in gut einem Jahr, am 12. April, beginnt die Landesgartenschau. Bis dahin wird das außergewöhnliche Schmuckstück auf dem Landesgartenschaugelände eingeweiht sein. Schon jetzt lässt sich erahnen, dass das Haus an der Seeterrasse den baulichen Mittelpunkt darstellen wird.

Geplant ist ein einstöckiges Gebäude, das ganzjährig in Betrieb gehen wird. Zudem wird das Haus am See neben dem gastronomischen Angebot auch die sanitären Einrichtungen für den Park und die Badenutzung beinhalten. Das Haus am See wird aufgrund seiner prominenter Lage auf der Seeterrasse eine ansprechende Architektur zugeschrieben. Der polygonale Grundriss des Gebäudes ergibt sich aus den verschiedenen Wegebeziehungen im Seepark. Es passt sich den Strukturen an und wird durch die gewählte Anordnung von der Terrassenfläche umspült. Das "Haus am See" wird in Holzbauweise errichtet. Die Außenwände sind als Holzständerwände geplant und ein Großteil der Innenwände werden Holzwände sein.

"Wegen des ganzjährigen Betriebs haben wir uns zu einer innovativen energetischen Konzept entschieden", betonte Müller. Der Schwerpunkt wurde auf die regenerative Erzeugung gelegt. Zum einen mit einer eher konventionellen Luft-Wasser-Wärmepumpe und zum anderen mit einem innovativen Eisspeichersystem. Das Elektrizitätswerk Mittelbaden, das gemeinsam mit der Hochschule Offenburg das Eisspeichersystem initiierte, übernimmt als Sponsoringbeitrag die Mehrkosten des Eisspeichersystems gegenüber einer Luft-Wasser-Wärmepumpe.

Der Seepark Stegmatten ist ein verbindendes Grünelemet zwischen den Stadtteilen Mietersheim, Langenwinkel und Dinglingen. Als großzügiger Landschaftspark reicht sein Einzugsbereich in die ganze Stadt. Der angelegte See wird ein besonderer Anziehungspunkt sein. Herzstück des Parks ist die Seeterrasse, die das Wasser unmittelbar erlebbar macht und die reizvoll in die Natur eingebettet ist. Ein Hain aus Kiefern spendet im Sommer Schatten. Die Fertigstellung ist für Februar geplant.

Die Kosten belaufen sich ohne den Seetechnikraum auf rund zwei Millionen Euro. Die Technik wird sich in einem eigens dafür vorgesehenen Raum befinden. Aufgrund der technischen Anforderung ist für diesen Bereich eine Vertiefung der Bodenplatte vorgesehen. Er wird komplett in Stahlbeton hergestellt.

Spatenstich: Stadt, Gemeinderäte, Architekten und Sponsoren greifen für das "Haus am See" zur Schaufel.
Autor:

Rembert Graf Kerssenbrock aus Kehl

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