Grenzüberschreitender Arbeitsmarkt
Französische Staatsministerin Brigitte Klinkert zu Besuch

Bei der Werksführung: Andreas Finke (v. l.), Leiter der Agentur für Arbeit Freiburg, Nikolas Stoermer, Erster Landesbeamter des Ortenaukreises, Horst Sahrbacher, Leiter der Agentur für Arbeit Offenburg, Bundestagsabgeordneter Peter Weiß, Staatsministerin Brigitte Klinkert, IHK-Präsident und Geschäftsführer von Schwarzwald Eisen Steffen Auer sowie Michael Mack, französischer Honorarkonsul für das südliche Baden-Württemberg
  • Bei der Werksführung: Andreas Finke (v. l.), Leiter der Agentur für Arbeit Freiburg, Nikolas Stoermer, Erster Landesbeamter des Ortenaukreises, Horst Sahrbacher, Leiter der Agentur für Arbeit Offenburg, Bundestagsabgeordneter Peter Weiß, Staatsministerin Brigitte Klinkert, IHK-Präsident und Geschäftsführer von Schwarzwald Eisen Steffen Auer sowie Michael Mack, französischer Honorarkonsul für das südliche Baden-Württemberg
  • Foto: Büro Peter Weiß
  • hochgeladen von Daniela Santo

Lahr (st). Erst wenige Wochen im Amt, schon war die neue aus dem Elsass stammende Ministerin im französischen Arbeitsministerium Brigitte Klinkert zu Gast im Bundestagswahlkreis von Peter Weiß. Das Politikergespann besuchte den Mittelständler Schwarzwald Eisen in Lahr und diskutierte dort das Thema, das sie am meisten verbindet: den grenzüberschreitenden Arbeitsmarkt.

Werksführung

Zunächst präsentierte Geschäftsführer Steffen Auer, der zugleich Präsident der IHK Südlicher Oberrhein ist, das Familienunternehmen samt Werksführung. Dabei wurden sogleich erste bürokratische Hürden aufgezeigt, die deutsche Unternehmen, die Leistungen im Elsass erbringen wollen, bezwingen müssten. Tanja Bohner-Auer aus der Personalabteilung machte deutlich, was die viel diskutierte EU-Entsenderichtlinie und die A1-Bescheinigungen für den Mittelständler bedeuten: „Wir müssen jeden Mitarbeiter und jede Station einer Auslieferung dokumentieren – vor Überschreitung des Rheins.“

Zweisprachigkeit

Die gebürtige Elsässerin Brigitte Klinkert machte deutlich, dass es ihr als jahrelange Lokalpolitikerin und nun als Staatsministerin eine Herzensangelegenheit sei, an den Herausforderungen des deutsch-französischen Arbeitsmarktes zu arbeiten. Von zentraler Bedeutung sei für sie dafür auch die Forcierung der Zweisprachigkeit. Im Zuge der elsässischen Gebietsreform zum 1. Januar 2021 erhofft sie sich eine neue Dynamik. Außerdem konnte Brigitte Klinkert eine frohe Botschaft ihrer Kollegin, Arbeitsministerin Élisabeth Borne, übermitteln: Für die 15 grenzüberschreitenden Ausbildungsverträge, deren Zukunft unsicher war, werde Frankreich die Finanzierung der Berufsschulen für das laufende Ausbildungsjahr übernehmen.

„Bei diesem Besuch wurde deutlich, welch große Bürokratie unsere Betriebe überwinden müssen, um im Elsass tätig sein zu dürfen“, erklärte CDU-Bundestagsabgeordneter Peter Weiß. „Nach den letzten Diskussionen mit den zuständigen Bundesministerien in Berlin bin ich optimistisch, dass es zeitnah zu Erleichterungen kommen wird.“

Autor:

Daniela Santo aus Lahr

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