Neue Heizung
Pellets sorgen für Wärme in Ortsverwaltung und Grundschule

Ortsvorsteher Martin Benz (links) und Bernhard Huschle überzeugten sich neulich von der mit Pellets betriebenen Heizung in der Ortsverwaltung von Tiergarten. Mit ihr werden die Ortsverwaltung und die Außenstelle der Johann-Wölfflin-Grundschule mit Wärme versorgt.
  • Ortsvorsteher Martin Benz (links) und Bernhard Huschle überzeugten sich neulich von der mit Pellets betriebenen Heizung in der Ortsverwaltung von Tiergarten. Mit ihr werden die Ortsverwaltung und die Außenstelle der Johann-Wölfflin-Grundschule mit Wärme versorgt.
  • Foto: Ulrich Reich/Stadt Oberkirch
  • hochgeladen von Matthias Kerber

Oberkirch-Tiergarten (st). In der Ortsverwaltung Tiergarten wurde die erste Pelletanlage in einem städtischen Gebäude in Betrieb genommen. Schule und Ortsverwaltung werden jetzt klimaneutral beheizt. Die Stadt Oberkirch investierte 70.000 Euro.

Wo früher einmal im Keller der Ortsverwaltung der 12.000 Liter Heizöltank eingebaut war, lagern jetzt die Holzpellets für die neue Heizanlage. Doch es blieb nicht allein beim Einbau des Pelletbunkers. „Der 30 Jahre Brennkessel stand zum Austausch an“, berichtet Bernhard Huschle vom Sachgebiet „Hochbau und Gebäudemanagement“ des Rathauses. Den Umstieg auf die klimaneutrale Heiztechnik förderte das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle mit einem Zuschuss von 40 Prozent der Investitionssumme.

Zeitgemäße Heiztechnik

Knapp zwei Wochen benötigte die im Ort ansässige Kimmig Haustechnik GmbH für den Einbau der neuen Anlage. Neben dem Kessel und dem Pelletlager wurden noch die Wärmeverteilung in der Ortsverwaltung und Grundschule erneuert, eine neue Mess- / Steuertechnik inklusive Fernüberwachung eingebaut sowie sämtliche Ventile an allen Heizkörpern ausgetauscht. „Seit Ende Oktober ist die Anlage im Betrieb“, schildert Bernhard Huschle im Gespräch. Probleme seien keine aufgetreten. Ortsvorsteher Martin Benz freut sich, dass die moderne Heiztechnik bei der Stadt zum ersten Mal in Tiergarten zum Einsatz kommt. „Eine echte Premiere.“ Da Pellets aus dem nachwachsenden und damit CO2-neutralen Rohstoff Holz bestehen, kann deren Klimabilanz günstiger ausfallen als bei fossilen Brennstoffen. Die Menge an klimaschädlichen Kohlendioxid (CO2), die bei der Verbrennung freigesetzt wird, entspricht genau der Menge CO2, die beim Wachstum des Holzes in dieses eingebunden wurde.

Der DIN-genormte Brennstoff ist im Einkauf günstiger als Heizöl. Nicht zu verwechseln sind Pellets mit den ebenfalls aus Holz bestehenden Hackschnitzeln, die in der neuen Anlage jedoch nicht als Heizmaterial einsetzbar sind.

Autor:

Matthias Kerber aus Offenburg

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