Regionalgeschichte am Mühlbachpfad erkunden
Um eine Attraktion reicher

Oberbürgermeister Matthias Braun und Stadtarchivarin Dr. Irmgard Schwanke zeigten sich beeindruckt von der gelungenen Umsetzung des Oberkircher Mühlbachpfads. Der Weg führt entlang von 16 Stationen durch die Wirtschafts- und Regionalgeschichte der Großen Kreisstadt. Ein Faltplan zu dem Weg ist kostenlos an verschiedenen Stellen erhältlich.
  • Oberbürgermeister Matthias Braun und Stadtarchivarin Dr. Irmgard Schwanke zeigten sich beeindruckt von der gelungenen Umsetzung des Oberkircher Mühlbachpfads. Der Weg führt entlang von 16 Stationen durch die Wirtschafts- und Regionalgeschichte der Großen Kreisstadt. Ein Faltplan zu dem Weg ist kostenlos an verschiedenen Stellen erhältlich.
  • Foto: Ulrich Reich/Stadt Oberkirch
  • hochgeladen von Matthias Kerber

Oberkirch (st). Wer wissen möchte was es mit dem Schwimmen in der „Heringstonne“, einer Insel mitten in Oberkirch oder mit der mutigen Frau Parisel auf sich hat, der kann sich an 16 Stationen des neuen Mühlbachpfads informieren. Auf einer Länge von rund 6,2 Kilometern wird viel Wissenswertes zur heimischen Wirtschafts- und Sozialgeschichte vermittelt.

Oberbürgermeister Matthias Braun und Stadtarchivarin Dr. Irmgard Schwanke überzeugten sich vor wenigen Tagen von der gelungenen Umsetzung des „Oberkircher Mühlbachpfads“. Mit dem Weg zur Wirtschafts- und Regionalgeschichte wird dem Betrachter viel Wissenswertes über das Leben entlang des Mühlbachs in vergangen Zeiten vermittelt. „Die 16 Stationen vermitteln Einheimischen und Gästen gleichermaßen viel Wissenswertes über den Oberkircher Mühlbach“, schildert Oberbürgermeister Matthias Braun seine ersten Eindrücke von dem lehrreichen Pfad. „Die 16 Stationen halten auch noch viel Neues für die Oberkircherinnen und Oberkircher parat.“ Sein Dank ging daher an Stadtarchivarin Dr. Irmgard Schwanke, welche nicht nur Texte zu den Tafeln sondern auch die gesamte Umsetzung des Mühlbachpfads koordinierte. Die corona-bedingte offizielle Eröffnung im kleineren Rahmen nutzte jedoch die Stadtarchivarin für einen herzlichen Dank an alle Unterstützer des Projekts. Den Haus- und Grundstückseigentümer für die Erlaubnis die Tafel anbringen zu dürfen sowie an die Oberkircher Betriebe und Unternehmen Papierfabrik August Köhler SE, Stadtwerke Oberkirch GmbH, Ruch Nova Plast sowie die Ölmühle Walz für die Bereitstellung von Abbildungen und Informationen für die Tafeln. Ein besonderer Dank ging an die Stabhalterei „Walachei“ sowie den Verein „Oberkirch Alte Stadt“ für ihre Hilfe bei der gelungen Umsetzung des neuen Erlebniswegs entlang des Mühlbachs.

Einblicke in die Wirtschafts- und Sozialgeschichte

Der neue Erlebnispfad startet am Parkplatz des Oberkircher Freibades und folgt dann bachabwärts bis an den Stadtausgang dem Verlauf des Mühlbachs. Bereits an der ersten Station erfahren die Spaziergänger, warum das einst an dieser Stelle befindliche öffentliche Schwimmbad als „Heringstonne“ bezeichnet wurde. Auch die lange praktizierte Geschlechtertrennung im Holz- und Blechbad ist ein Thema an der Station. Wer die weiteren Stationen ansteuert, erfährt viel über die Wirtschafts- und Sozialgeschichte der Großen Kreisstadt. Was einst als kleine Papiermühle am Mühlbach begann, ist heute längst ein innovativer Globalplayer. Aber auch die einst zahlreichen Mühlen mit ihrer langen Tradition, die heute immer noch an einigen Stationen gepflegt wird, wird dem Betrachter vorgestellt. Der rund 6,2 Kilometer Mühlbachpfad eignet sich für einen historischen Spaziergang jenseits des Oberkircher Stadtzentrums bestens. Eine Wegbeschreibung findet sich ab der ersten Station an den jeweiligen Tafeln, aber es gibt auch einen kleinen Faltplan, der unter anderem bei der Renchtal Tourismus GmbH, dem Heimat- und Grimmelshausenmuseum sowie dem Bürgerbüro der Stadt Oberkirch erhältlich ist.

Autor:

Matthias Kerber aus Offenburg

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