Weihnachtscircus Offenburg startet am Mittwoch
Noch drei Tage bis zur Premiere

Spannung pur bieten die "Duffy Brothers" im Todesrad.
  • Spannung pur bieten die "Duffy Brothers" im Todesrad.
  • Foto: Weihnachtscircus Offenburg
  • hochgeladen von Christina Großheim

Offenburg (gro). Seit 23 Jahren freuen sich die Circusfans in der Ortenau über die Vorstellungen im Offenburger Weihnachtscircus. Noch drei Tage, dann heißt es Manege frei im großen Hauptzelt mit seiner stattlichen Kuppelhöhe von 13 Metern. Wer in diesen Tagen nach Offenburg fährt, der kann es gar nicht übersehen, denn die Masthöhe liegt noch zweieinhalb Meter darüber.

Eine tierische Sensation bietet der Weihnachtscircus in diesem Jahr. Denn ab Mittwoch, 19. Dezember, dürfen sich die Zuschauer auf gleich drei ausgezeichnete Tierdresseure freuen. Und ausgezeichnet ist wörtlich gemeint, denn alle drei haben für ihre außergewöhnlichen Nummern bereits einen der begehrten "Silbernen Clowns" beim Circusfestival in Monte Carlo erhalten.
Marek Jama ist der Chefdresseur des Circus Charles Knie. Er arbeitet nicht nur mit Pferden, sondern auch mit Exoten wie Zebras und Dromedaren. Genau wie seine Kollegen Alexander Lacey und Erwin Frankello steht er für eine moderne, artgerechte Arbeit mit den Tieren.

Ungewöhnliche Dressuren

Zwei Elefantendamen und zwei Seelöwen sind die tierischen Partner von Erwin Frankello. Viele werden ihn vielleicht aus dem Fernsehen kennen, denn bei der Show "Das Supertalent" belegte er mit den Seelöwen "Itchy und Scratchy" den zweiten Platz im Jahr 2015. Alexander Lacey stammt aus einer Familie von Dresseuren. Der Engländer hat fast alle Preise, die es für Artisten zu gewinnen gibt, für seine gemischte Raubtiernummer erhalten.

Doch auch in Sachen Akrobatik kommen die Circusfreunde auf ihre Kosten: Die Brüder Tom und Jamie bilden gemeinsam mit ihren Freundinnen Uyuna und Luva das einzige gemischte Quartett auf dem Todesrad. Es ist atemberaubend, in welchem Tempo die "Duffy Brothers" ihre waghalsigen Kunststücke absolvieren. Die temperamentvolle Mexikanerin Luva Vazquez jongliert nicht nur in der Luft mit den Bällen, sondern nutzt auch den Boden bei ihrem "Bounce Juggling". Der Equilibrist Armando Liazeed beherrscht seinen Körper wie kaum ein anderer. Seine Handstände in Zeitlupentempo sind eine Sensation. Rasant, aber präzise: Das ist das "Duo Medini" aus Italien, das beweist, dass Rollschuhe nicht nur ein Kinderspielzeug sind.

Akrobatik vom Feinsten

Henry Quasier erklimmt im Eiltempo eine Fünf-Meter-Stange und zeigt dann die spektakulärsten Figuren im Rahmen seines "Pole Acts". Klassische Jonglage bietet Juan Pablo Martinez. Ein Circus ist nichts ohne Clown: In diesem Jahr wird Mr. Lorenz die Zuschauer zum Lachen bringen. Natürlich werden die Vorstellungen auch wieder durch ein großes Live-Orchester und einen Conferencier, Sascha Thanner, begleitet.

Die Premiere ist am Mittwoch, 19. Dezember, um 19.30 Uhr. Die erste Vorstellung beginnt an diesem Tag um 15.30 Uhr. Bis zum 5. Januar gibt es täglich zwei Vorstellungen um 15.30 und 19.30 Uhr, am Heiligabend und Neujahrstag finden keine Vorstellungen statt. Am Sonntag, 6. Januar, sind die Vorstellungen um 11 und 15.30 Uhr. Am Sonntag, 23. Dezember, wird ein Tag der offenen Tür bei freiem Eintritt von 11 bis 13 Uhr angeboten. In diesem Rahmen findet auch eine kommentierte Raubtierprobe statt. Karten gibt es an der Circuskasse, bei der Messe Offenburg oder unter Telefon 0700/59900000.

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