Neue Taktung im öffentlichen Nahverkehr
Eröffnungsfest am Freitag

Zur Vorstellung der neuen Linienführungen gibt es am Freitag ab 14 Uhr vor dem Historischen Rathaus ein Eröffnungsfest. | Foto: Stadt OG
  • Zur Vorstellung der neuen Linienführungen gibt es am Freitag ab 14 Uhr vor dem Historischen Rathaus ein Eröffnungsfest.
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Offenburg (st/rek). Die Taktung der neuen Offenburger Stadtbusse wird sich künftig noch stärker an den Fahrtzeiten der Pendler ausrichten. Damit möchte die Stadt Offenburg den Bedürfnissen der täglichen 30.000 Ein- und der 10.000 Auspendler besser gerecht werden. Mit dieser Stadtbus-Taktung soll eine attraktive Alternative zum eigenen Kraftfahrzeug geboten werden. Aufgrund der unterschiedlichsten Ankunfts- und Abfahrtszeiten der Züge in Offenburg und den anderen Fahrplanbedürfnissen – etwa auch von Schülern – ist es eine komplexe Aufgabe, das Optimum zu erreichen.

Konkret bedeutet dies: Die Linien S3 aus Weier und Hildboltsweier, die S4 aus Windschläg, die S6 aus Zunsweier sowie die S9 aus Fessenbach bringen die Fahrgäste morgens zu den Zügen. Über Mittag ändern sich die Taktzeiten, sodass die Fahrgäste von den Zügen abgeholt werden. Die Linie S8 holt die Fahrgäste morgens am Bahnhof ab und bringt sie nachmittags wieder zum Zug. Auch dort ändern sich die Taktzeiten über Mittag. Dadurch werden Wartezeiten verringert. Gleichzeitig müssen die Fahrgäste den Fahrplan etwas genauer anschauen, da die Abfahrtszeiten über den Tag eben einmal geändert werden.

Bei einigen Fahrtbeziehungen stehen am ZOB die Wünsche der Einpendler nach kurzen Übergängen denen der Auspendler entgegen. Nach ersten Vorausschätzungen der Fahrgastaufkommen mussten in dem neuen Fahrplan Prioritäten für die eine oder die andere Gruppe gesetzt werden. Die Stadt wird nach ersten Rückmeldungen nach dem Start des neuen Betriebs insbesondere die Anbindung des Gewerbegebiets Waltersweier mit der neuen S3 für Einpendler nochmals analysieren und gegenüber den Bedürfnissen der Fahrgäste aus Weier, Waltersweier und Hildboltsweier abwägen.
Zu den Arbeitsplatzschwerpunkten in der Oststadt besteht künftig auf den Hauptachsen (Busbahnhof bis Ortenau Klinikum und Busbahnhof, Rathaus bis St. Josefsklinik) ein 15-Minuten-Takt. Alle Übergänge zum Schienenregionalverkehr können so mit kurzen Wartezeiten erreicht werden. Auch vom ZOB Richtung Messe und Landratsamt bestehen durch Linienüberlagerungen ganztägig bis zu acht Fahrten pro Stunde.

Das Industriegebiet Nord wird durch Verlegung der künftigen S4 vom Busbahnhof nach Windschläg über die Eckener Straße deutlich besser erschlossen. Langes Warten auf Bus oder Regionalbahn soll damit der Vergangenheit angehören.

Zur Vorstellung, auch der neuen Linienführungen, gibt es am Freitag, 3. November, ab 14 Uhr vor dem Historischen Rathaus ein Eröffnungsfest.

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