Sommerkonzert des Hochschulorchesters
Fantasievolle Filmusikabenteuer

Rund 250 Zuhörer erlebten vor Ort und online das Hochschulorchester Offenburg. | Foto: Hochschule Offenburg
  • Rund 250 Zuhörer erlebten vor Ort und online das Hochschulorchester Offenburg.
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Offenburg (st) Das Einzige, was beim Sommerkonzert des Orchesters der Hochschule Offenburg nun schon im dritten Jahr in Folge nicht mitspielte, war das Wetter: Aufgrund der Regenschauer und kühlen Temperaturen am Freitagnachmittag, 12. Juni, mussten die Musiker um Dirigent Udo Sutter und ihre Gäste statt unter freiem Himmel zu sitzen abends in zum Kinosaal umgewandelten Foyer von Gebäude D Platz nehmen.

Filmmusik

Dort heizte das Hochschulorchester den vor Ort und in dem von einer studentischen Projektgruppe organisierten Livestream online Zuhörenden mit dem actionreichen Thema zur „Mission Impossible“ von IMF-Agent Ethan Hunt allerdings gleich ordentlich ein. Und bei der symphonischen Suite über die zwei Türme des Herrn der Ringe blieb manchem Anwesenden nicht nur aufgrund der 17 Oscar-Auszeichnungen für den Film fast die Luft weg. Klanggewaltig setzten die Musiker auch "Die Maske des Zorro" in Szene. Anschließend stellte Prof. Dr. Tobias Kreilos die Drohnen-Forschung und ein dazu geplantes Studienangebot an der Hochschule vor. In einem kleinen Quiz mit Fragen zum Entstehungsjahr der ersten Drohne, der möglichen zeitlichen Länge eines Drohnenflugs und zum größten Drohnengewicht ermittelte er zudem den Kenntnisstand des Publikums zu diesem Thema. Danach ließen die Musiker die gesamte Fantasy-Saga um den Zauberlehrling Harry Potter in weniger als zwölf Minuten lebendig werden. Und mit Hans Zimmers "Piraten der Karibik" ging es schließlich schwungvoll in die Pause.

Abenteuermelodien

Frisch gestärkt wechselten Orchester und Publikum danach problemlos von den Real- zu den Animationsfilmen und vom Wasser in die Luft: Bei Abenteuermelodien mit einem Hauch keltischer Einflüsse lernten die Zuhörenden wie man seinen Drachen zähmt. Passend dazu ließ Tobias Kreilos eine kleine, leise surrende Drohne aufsteigen. Und von der Ruhe, die der grüne Oger Shrek so sehr liebt, war auch in seinem musikalischen Abenteuer um die Rettung einer Prinzessin wenig zu hören. Polynesisch anmutende Klänge und die Häuptlingstochter Vaiana führten dann noch einmal zurück aufs Wasser, ehe das symphonische Medley um Aladdin und seine Wunderlampe die Zuhörenden in die Wüste mitnahm. Danach hatten alle eine Abkühlung nötig, die die Eiskönigin aus "Frozen" mit Hilfe der Musiker auch prompt lieferte. Dafür gab es am Ende langanhaltenden Applaus, der den rosaroten Panther in Form einer Zugabe hervorlockte.

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