Frauen Mut und Lust auf einen Sitz im Gemeinderat machen
Gemeinsam aktiv die Kommune mitgestalten

Regina Geppert, Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Offenburg (l.), und Pascale Simon-Studer, Gleichstellungsbeauftragte des Ortenaukreises (Mitte), mit einem Teil der Teilnehmerinnen
  • Regina Geppert, Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Offenburg (l.), und Pascale Simon-Studer, Gleichstellungsbeauftragte des Ortenaukreises (Mitte), mit einem Teil der Teilnehmerinnen
  • Foto: Fey
  • hochgeladen von Christina Großheim

Offenburg (tf). Bei einem Pressegespräch hielten Regina Geppert, Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Offenburg, und Pascale Simon-Studer, Gleichstellungsbeauftragte des Ortenaukreises, gemeinsam mit Teilnehmerinnen einen Rückblick auf die zu Ende gegangenen Seminarreihe „Den Alltag gestalten: Frauen engagieren sich in der Kommune – Die Kommunalwahlen 2019 als Chance nutzen!“. Die Reihe wendete sich an Frauen, die ihren Lebensraum aktiv mitgestalten wollen – ob in der Politik oder in einem anderen Ehrenamt. "Frauen sind in den wichtigen Gremien leider weit unterrepräsentiert", bedauert Simon-Studer. Die Seminarreihe wollte Frauen Mut machen, ihre Potentiale zu sehen, zu nutzen und sich einzumischen.

In sieben, monatlich stattfindenden Seminaren lernten die interessierten Frauen unter anderem das Einmaleins der Kommunalpolitik oder besuchten einen Workshop zum Thema Kommunikation und Rhetorik. Selbstverständlich standen auch die Teilnahme an Sitzungen des Gemeinderates und des Kreistages sowie Begegnungen mit Frauen aus der lokalen Politik wie Oberbürgermeisterin Edith Schreiner auf dem Programm.

Dabei haben gar nicht alle der 22 Teilnehmerinnen vor, bei der Kommunalwahl 2019 zu kandidieren. Manche wollte einfach nur die Mechanismen der kommunalen Politik besser kennen lernen, um "da zu wirken, wo ich etwas bewirken kann", wie Helga Göttlicher anmerkte. "Die Chance, die eigene Stadt lebenswerter zu machen, Einfluss nehmen und etwas erreichen – dazu müssen mehr Frauen ermutigt werden", stellt Geppert fest. "Ich wünsche mir eine Kultur der gelebten Gleichheit von Männern und Frauen und ich hoffe, unsere Seminarreihe hat dazu beigetragen", resümiert Simon-Studer. Für die Zukunft ist ein Stammtisch geplant, um Erfahrungen auszutauschen. Interessierte Frauen können sich bei den Gleichstellungsbeauftragten melden.

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