BIM: für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik
MINT-Berufe verändern ständig den Alltag

Offenburg (rek/st). Von wegen einsam und monoton: Das Programm "Coaching4Future" räumt mit Vorurteilen gegenüber den sogenannten MINT-Berufen auf und zeigt, wie Jugendliche über naturwissenschaftlich-technische Ausbildungs- und Studienwege aktiv an der Gestaltung unseres Alltags mitwirken können. Auf der Berufsinfomesse (BIM) in Offenburg am 12. und 13. Mai geben zwei Jungakademikerinnen Tipps und Orientierung bei der Suche nach dem Traumjob im MINT-Bereich. Ein Interessentest verrät direkt vor Ort, welcher Beruf zu den eigenen Stärken und Neigungen passt. „MINT“ steht für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik.
Technische Neuerungen tragen dazu bei, unseren Alltag immer weiter zu verbessern: So könnten uns autonome Fahrzeuge schon bald entspannt und sicher ans Ziel bringen, während Patienten etwa von „Augmented Reality“-Brillen profitieren, die wichtige Informationen für den Verlauf einer Operation direkt ins Sichtfeld des Arztes einblenden.
Diese und andere Erfindungen sind Errungenschaften der sogenannten MINT-Disziplinen. Am Stand von "Coaching4Future" in der Ortenauhalle (Nr. 190) geben Jungakademikerinnen Einblicke, wie Jugendliche an solchen zukunftsweisenden Entwicklungen mitwirken können.
Mit dem Berufsorientierungsprogramm setzt sich das gemeinsame Angebot der Baden-Württemberg Stiftung, des Arbeitgeberverbands Südwestmetall und der Regionaldirektion Baden-Württemberg der Bundesagentur für Arbeit für mehr Nachwuchs in den MINT-Disziplinen ein. Denn nach wie vor ergreifen zu wenige Jugendliche eine Ausbildung oder ein Studium in diesem Bereich, häufig aufgrund von Vorurteilen und mangelndem Hintergrundwissen über technische Berufe.
Carolin Birk, Ingenieurin für Umweltschutztechnik, und Tatiana Kalytta, Geowissenschaftlerin, helfen die vielfältigen Möglichkeiten der MINT-Disziplinen auszuloten. Dabei räumen sie mit gängigen Vorurteilen auf und zeigen, welche MINT-Berufe mit der Zukunft der Jugendlichen oder alltäglichen Produkten zu tun haben und wie sie selbst an diesen spannenden Aufgaben mitarbeiten können. Mit einem Interessentest können die Besucher sofort herausfinden, welche MINT-Berufe am besten zu den persönlichen Stärken und Neigungen passen.
Der sogenannte „Karrierenavigator“ steht auch auf der Internetseite unter www.coaching4future.de kostenfrei zur Verfügung.

Autor:

Daniel Hengst aus Lahr

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