Mähfreier Mai in Offenburg
Wildblumen und Gräsern blühen lassen
- Zum dritten Mal ist die Stadt Offenburg mit ausgewählten Grünflächen beim mähfreien Mai dabei.
- Foto: Birk/Stadt Offenburg
- hochgeladen von Christina Großheim
Offenburg (st) Den Wildblumen und Gräsern beim Blühen zuzuschauen statt zu mähen: Dazu lädt die Initiative "Mähfreier Mai" ein. Bienen und Schmetterlinge finden auf diese Weise Nahrung. Das Motto heißt also: Nichts tun und damit ökologisch Sinnvolles tun, erklärt die Stadt Offenburg in einer Pressemitteilung.
Geeignete Grünflächen
Immer mehr Initiativen, Kommunen, Einrichtungen, Gartenbesitzende und Umweltgruppen beteiligen sich an der Aktion, die auf den Juni ausgeweitet werden kann. Die Stadtverwaltung ist zum dritten Mal mit geeigneten Grünflächen - Bürgerpark, Pfählerpark, Kulturforum, Georg-Monsch-Anlage und Moltkestraße - dabei. Mit mehr Blüten lockt man mehr Insekten in den Garten und somit auch die Tiere, die sich von Insekten ernähren, wie Vögel, Eidechsen und Fledermäuse. Diese Tiere können dann im Garten beobachtet werden. Die auf die Blüte folgenden Früchte sind für einige Vogelarten ebenso wichtiges Futter.
Vielfalt erhalten
Diese Praxis unterstützt nicht nur die lokale Tierwelt, sondern trägt auch zur Erhaltung der biologischen Vielfalt bei. Man kann die Biodiversität im Garten einfach unterstützen, indem man weniger Ordnung hält und mehr wilde Ecken als Unterschlupf und Fortpflanzungsmöglichkeit schafft.
Der Kräuterrasen ist ein Kompromiss zwischen Wiese und Rasen. Er fördert nicht nur die Artenvielfalt, sondern ist auch trockenheitsresistenter als klassischer Rasen aus Gräsern. Typische Wildpflanzen, die sich bei einem Kräuterrasen toll entwickeln können, sind etwa der blaublühende Günsel, Gänseblümchen, enzianblauer Gamander-Ehrenpreis.











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