Ältere Mitbürger im Ortenaukreis
Wo Senioren Unterstützung in Alltagsdingen finden

Gut zu wissen, wo man dann anrufen kann, wenn Unterstützung benötigt wird.
  • Gut zu wissen, wo man dann anrufen kann, wenn Unterstützung benötigt wird.
  • Foto: Thekla Fey
  • hochgeladen von Rembert Graf Kerssenbrock

Ortenau (tf). Behördengänge, kleinere Reparaturen oder sogar die Freizeitgestaltung – mit zunehmendem Alter werden viele Dinge schwieriger. Das erleben tagtäglich zahlreichen Senioren im Ortenaukreis, die insgesamt aber trotzdem noch gut alleine zu Haue zurecht kommen. Doch wo finden diese Menschen im Fall der Fälle Unterstützung? Wer sich mit dem Internet auskennt, kann sich bequem von zu Hause aus informieren. Aber was ist mit den älteren Mitbürgern, die das nicht können? Die Guller-Redaktion hat sich einmal umgehört, wohin sich Senioren wenden können.

Eine gute Anlaufstelle in Offenburg ist beispielsweise das Seniorenbüro. Hilfe in allen Lebenslagen, Möglichkeiten der Freizeitgestaltung oder Beratung zum Thema Pflege gibt es hier kompetent und zuverlässig. So erhalten hier Interessierte den neuen Seniorenwegweiser 2017/18. Wer möchte kann ihn sich im Seniorenbüro, Am Marktplatz 5, abholen. Es ist Montag bis Donnerstag von 8.30 bis 12 Uhr und von 13 bis 17 Uhr geöffnet, am Freitag von 8.30 bis 13 Uhr. Die Mitarbeiterinnen beraten Senioren aber auch gerne bei Fragen unter der Telefonnummer 0781/822222. In vielen Städten gibt es ähnliche Einrichtungen. In jedem Fall wissen dort die Bürgerbüros oder Stadtverwaltungen wohin sich Senioren wenden könne.

Aber auch in kleineren Gemeinden sind Senioren nicht auf sich alleine gestellt. So ist der Gutacher Bürgermeister Siegfried Eckert stolz auf die Beteiligung der Gemeinde an einem Pilotprojekt des Landes – gemeinsam mit Freiburg, Denzlingen und Umkirch. „Aus diesem Projekt ist beispielsweise unser monatliches Bürgercafé hervorgegangen“, berichtet er. Auch die organisierte Nachbarschaft- und Altenhilfe sei eine wichtige Anlaufstelle für Senioren. Dort werde beispielsweise jemand zum Babysitten gesucht, als Gegenleistung werde diesem der Rasen gemäht. Weitere Informationen hierzu gibt es auf einem Flyer, der über das Rathaus erhältlich ist. Darüber hinaus beantwortet im Rathaus Claudia Lehmann unter 07833/938880 älteren Bürgern kompetent alle Fragen. „Wir im Rathaus nehmen die Anliegen unserer Senioren sehr ernst und leiten Anfragen immer gerne an die zuständigen Personen weiter“, so Siegfried Eckert.

Von kirchlicher Seite gibt es ebenfalls Hilfen für Senioren. Für das Diakonische Werk der Ortenau beispielsweise erklärt Pressesprecher Mario Herrmann: „Wir legen Wert auf die Beziehungen innerhalb der Kirchengemeinde. Unsere Hauptamtlichen sind für die Menschen vor Ort da.“ Der ortsansässige Seelsorger helfe als erster Ansprechpartner und vermittle die Kontakte zu den relevanten Stellen. Ein Faltblatt für Senioren liege zudem in den Kirchen aus oder könne beim Diakonischen Werk telefonisch unter 0781/922226 angefordert werden.

Autor:

Rembert Graf Kerssenbrock aus Kehl

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