Bilanzpressekonferenz Sparkasse Offenburg/Ortenau
Kunden bekommen bald einen "eSafe"

Karl Bähr (v. l. n. r. ), stellvertretender Vorstandschef der Sparkasse Offenburg/Ortenau, Helmut Becker, Chef des Bankinstituts, und Jürgen Riexinger, Vorstandsmitglied, präsentieren die Daten zum vergangenen Geschäftsjahr.
  • Karl Bähr (v. l. n. r. ), stellvertretender Vorstandschef der Sparkasse Offenburg/Ortenau, Helmut Becker, Chef des Bankinstituts, und Jürgen Riexinger, Vorstandsmitglied, präsentieren die Daten zum vergangenen Geschäftsjahr.
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Offenburg (set). "Trotz der nicht gerade einfachen Rahmenbedingungen konnte die Sparkasse im Geschäftsjahr 2018 wieder ein gutes Ergebnis erzielen", sagt Helmut Becker, Chef der Sparkasse Offenburg/Ortenau. Mit einem Kundenvolumen von nahezu 7,3 Milliarden Euro sei das Geldinstitut eindeutiger Marktführer in der Region. "Ein deutliches Plus von 196 Millionen Euro beziehungsweise 2,8 Prozent", konnte Helmut Becker bekanntgeben.

Impuls für heimische Wirtschaft

Die erneute Marktführerschaft habe viele Gründe. Einer davon sei unter anderem auf die Darlehenssumme zurückzuführen, die die Sparkasse im vergangenen Jahr ihren Kunden zugesagt hatte. Diese beläuft sich nämlich laut Helmut Becker auf 548 Millionen Euro.

Ein Jahr zuvor seien es noch 518 Millionen Euro gewesen. "Dabei ist die Aufteilung der Darlehenssumme in etwa je zur Hälfte an Firmen- beziehungsweise Privatkunden", erklärt Helmut Becker. Das sei nicht zuletzt auch ein starker Impuls für die heimische Wirtschaft.

Grundversorgung vor Ort bleibt bestehen

Nach dieser kurzen Einweisung folgt der stellvertretende Vorstandschef Karl Bähr. Er geht vor allem auf die Umgestaltung von Geschäfts- auf sogenannte SB-Stellen ein. Auf die Frage, wie denn die Kunden auf Filialzusammenlegungen reagieren, verweist er darauf, dass sich die Sparkasse nicht vollständig aus den Orten zurückzieht.

"Eine Grundversorgung vor Ort bleibt ja durch Geldautomaten und Kontrodrucker bestehen", sagt Karl Bähr. Außerdem habe man dort, wo es aufgrund des Kundenaufkommens lohnt, auch viel Geld in Filialen gesteckt. "Wir haben 2018 beispielsweise die Geschäftsstelle in Kappelrodeck als zentrale Anlaufstelle für das Achertal neu ausgerichtet und eine völlig neue Sparkassenfiliale gebaut", erklärt er.

Mitte des Jahres kommt der "eSafe"

Weitere Baumaßnahmen seien für die nächsten Jahre in Ettenheim und Schutterwald vorgesehen.
Die Sparkasse zeige auch ganz klar Alternativen im digitalen Bereich auf. "Die Menschen greifen bei Bankgeschäften auf ihre Smartphones und Tablets zurück", sagt Karl Bähr.

Die Entwicklung der Banking-Nutzung bei mobilen Endgeräten boome. Für ihre Kunden hält die Sparkasse in der Mitte des Jahres etwas Besonderes bereit: den "eSafe". "Hier haben Nutzer die Möglichkeit, ihre persönlichen Dokumente, wie zum Beispiel Verträge, Ausweispapiere oder Ähnliches in einer sicheren Cloud zu speichern und jederzeit überall auf der Welt online abzurufen", erklärt Karl Bähr die Neuerung.

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