Im Grunde...
Eine Frage der Reihenfolge

...war es klar, dass es kein Wunder in Kehl, Oberkirch oder Ettenheim geben wird. Schon im Vorfeld zeichnete sich ab, dass der Krankenhausausschuss sich mehrheitlich für die Reduzierung der Klinikstandorte auf vier entscheiden wird. Da konnten die Bürger, Oberbürgermeister und Bürgermeister der betroffenen Kommunen sich noch so engagieren. Die Vorgaben, wie die Krankenhauslandschaft aussehen soll in Deutschland, werden nicht in der Ortenau gemacht.

Schade nur, dass die Vorentscheidung gefallen ist, bevor sich der Kreis mit den Bürgern zu Gesprächen und Diskussionsrunden trifft – die starten erst am Freitag. Doch was soll sich noch ändern? Haben die Bürger durch engagiertes Nachfragen die Chance, die Entwicklung zu beeinflussen? Oder geht es lediglich darum, einen Anschein von Bürgerbeteiligung zu erwecken? Wenigstens können die Betroffenen Dampf ablassen, das wäre dann immerhin noch ein Trostpflaster, bevor der Kreistag sich am 24. Juli der Entscheidung des Ausschusses anschließt.
Christina Großheim

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