Brand in Fachwerkhaus in Zell-Weierbach
Bewohner kommt ums Leben

Ein Fachwerkhaus in Zell-Weierbach brannte. Die Löscharbeiten gestalteten sich schwierig. | Foto: Feuerwehr Offenburg
  • Ein Fachwerkhaus in Zell-Weierbach brannte. Die Löscharbeiten gestalteten sich schwierig.
  • Foto: Feuerwehr Offenburg
  • hochgeladen von Christina Großheim

Offenburg (st) Die Feuerwehr Offenburg war am Dienstag, 14. April, gegen 16.30 Uhr mit einem Großaufgebot zu einem brennenden Fachwerkhaus in Zell-Weierbach alarmiert worden. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte in der Straße Im Gosler brannte das alte Haus, das in der engen Tallage des Reblandortes von der Durchgangsstraße zurückgesetzt an den Hang gebaut wurde, in voller Ausdehnung. Der augenscheinlich alleinlebende Bewohner wurde durch die Feuerwehr gerettet, verstarb jedoch noch an der Einsatzstelle, teilt die Feuerwehr mit. Die Ermittlungen zur Todesursache laufen laut Polizeiangaben.
Aufgrund der weiten Sichtbarkeit der Rauchwolke löste der Einsatzleiter bereits auf der Anfahrt die Alarmstufenerhöhung "2. Alarm" aus. Vordringlichstes Ziel der Atemschutzträger im Löschangriff war die Verhinderung der Ausbreitung des Brandes auf die Vegetation. Die Zugangsmöglichkeiten zum Brandobjekt gestalteten sich aufgrund der abgelegenen Lage als schwierig. Die Gefahr eines Gebäudeeinsturzes war bereits in der Anfangsphase durch das Abbrechen eines Giebelteils gegenwärtig. Die Feuerwehr war noch mehrere Stunden mit Löscharbeiten der Glutnester beschäftigt sein. Das Haus ist einsturzgefährdet und darf nicht mehr betreten werden. Die Feuerwehr war mit knapp 20 Fahrzeugen und 60 Einsatzkräften tätig.

Nachtrag vom 15. April

Die Feuerwehr überwachte den Brandort bis in die Nacht, da immer wieder Glutnester entdeckt wurden und das Haus nicht abgetragen werden konnte. Da die Brandursache weiterhin unklar ist, wurde der Brandort von der Staatsanwaltschaft Offenburg beschlagnahmt und ein Sachverständigengutachten in Auftrag gegeben, teilt die Polizei mit. Nach ersten Einschätzungen liegt der Sachschaden bei etwa 250.000 Euro.

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