Mitgliederweinprobe WG Rammersweier
Früchte der Arbeit genießen
- Vorstandsvorsitzender Thomas Wenkert, Andreas Falk, ehemaliger Vorstandsvorsitzender Meinrad Hurst, Elisabeth End, Geschäftsführer Georg Lehmann
- Foto: Winzergenossenschaft Rammersweier
- hochgeladen von Christina Großheim
Offenburg Bei der Jahrgangs-Weinprobe im Jubiläumsjahr verkosteten die Rammersweierer Winzer die Früchte ihrer Arbeit. Unter den zahlreichen Gästen waren auch Ortsvorsteher Trudpert Hurst und sein Vater Gerhard Hurst, langjähriger Präsident des Badischen Weinbauverbandes und Vorstandsvorsitzender der WG, heißt es in einer Pressemitteilung. Die zwölf Proben wurden in diesem Jahr durch Mitarbeiter und Winzer präsentiert.
„Bei einer gut verlaufenden Vegetationsperiode lieferte uns der marktgerechte Jahrgang 2025 gute bis sehr gute Qualitäten mit einem Durchschnittsmostgewicht von rund 87 Grad Oechsle. Die am 19. August mit der Sorte Solaris begonnene Lese wurde am 8. September mit der Hauptlese fortgesetzt“, blickte der neue Vorstandsvorsitzender Thomas Wenkert auf das vergangene Weinjahr zurück.
Gesundes Traubengut
„Wir konnten 2025 einen Jahrgang mit überwiegend gesundem Traubengut einlagern, was uns charaktervolle Weine mit einem ausgewogenen Frucht-Säure-Verhältnis bescherte“, erklärte Geschäftsführer Georg Lehmann in Vertretung des Kellermeisters Siegfried Kiefer. „Heute dürfen Sie die Früchte Ihrer Arbeit genießen“, wandte er sich an die Winzer und dankte ihnen für ihre Disziplin im Weinberg.
Mit den ersten beiden Doppelproben, einem Rotwein Cuvée aus Cabernet Cortis und Dorsa sowie Spätburgunder, trocken ausgebaut und einem milden Spätburgunder Rotwein aus dem Jahrgang 2024, die bereits im Verkauf sind, stellte der Winzer und ehemalige Aufsichtsrat Bernhard Näger zwei frische, kräftige und fruchtbetonte, an dunkle Früchte erinnernde Rotweine vor.
Abwechslungsreiche Proben
Mitarbeiterin Petra Basler präsentierte danach zwei Roséweine. Der mild ausgebaute Spätburgunder Weißherbst und der trocken ausgebaute Rosé Tradition bedeuten für sie an einem lauen Sommerabend auf der Terrasse „Genuss pur“.
Mit dem Rivaner und dem halbtrockenen Sommerwein „Il Tedesco“ wurden dann zwei Weine aus der facettenreichen Rammersweierer Hauptrebsorte Müller-Thurgau eingeschenkt. Weißburgunder Qualitätswein trocken, mit verspielter Fruchtigkeit und sein Bruder Grauburgunder Tradition Qualitätswein mit kräftigem Charakter waren die beiden nächsten Proben. Als „tollen Speisenbegleiter“ charakterisierte sich dabei den Weißburgunder heraus.
Diese beiden Doppelproben wurden von der ehemaligen Ortenauer und Badischen Weinprinzessin Larissa Goos, die heute bei der WG im Marketing tätig ist, charmant präsentiert.
Geschäftsführer Georg Lehmann präsentierte den König der Weißweine, einen trockenen Riesling Qualitätswein, dazu gab es ein feinherbes Weißwein-Cuvée, dessen Zusammensetzung das Geheimnis des Kellermeisters ist.
Die Neuzüchtung Sauvitage und die traditionelle Rebsorte Kerner, lieblich ausgebaut wurden nochmals von Bernhard Näger vorgestellt und waren weitere Geschmackserlebnisse der Jungweinprobe.
Mitgliederehrungen
„Heute durften wir riechen und schmecken, was Kellermeister Siegfried Kiefer und seine bewährte Mannschaft geleistet haben“, sprach Geschäftsführer Georg Lehmann nach beinahe drei Stunden genüsslichen „Sürpfelns“ allen Anwesenden aus dem Herzen. Viel Lob gab es für die sich abwechselnden vier Probesprecher.
Auch in diesem Jahr wurde die Mitgliederweinprobe wieder als würdiger Rahmen für die Ehrung langjähriger Mitglieder genutzt:
Für 25-jährige Mitgliedschaft wurde Andreas Falk geehrt, der neben seiner Tätigkeit als Winzer auch die Strauße zum Mattebur betreibt, und seit 2022 im Aufsichtsratsgremium tätig ist.
Für 40-jährige Mitgliedschaft in der Winzergenossenschaft Rammersweier wurde der ausgeschiedene langjährige Vorstandsvorsitzende Meinrad Hurst geehrt. Bereits seit 1992 ist er im Verwaltungsgremium tätig. Nach 27 Jahren hat er nun sein Vorstandsvorsitz abgegeben. Meinrad Hurst wird aber weiterhin seine langjährige Erfahrung zukünftig als Aufsichtsrat einbringen.
Für 50-jährige Mitgliedschaft wurde Elisabeth End geehrt. Neben ihrer Mitgliedschaft war sie auch fast 40 Jahre als Mitarbeiterin in der Genossenschaft tätig.








Sie möchten kommentieren?
Sie möchten zur Diskussion beitragen? Melden Sie sich an, um Kommentare zu verfassen.