Offenburger Literatur-Reihe startet nach Absage der Auftaktveranstaltung am 22. März
Dreimaliges Wortspiel zum Übersetzerpreis

Gerrit Wustmann.
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Offenburg. Drei Veranstaltungen der diesjährigen Offenburger Literatur-Reihe „Wortspiel“
stehen im Fokus des Europäischen Übersetzerpreises Offenburg, der die
Niederlande in den Blick nimmt. Allerdings musste die Eröffnungsveranstaltung mit Peter Härtling aufgrund dessen Erkrankung abgesagt werden.

Die Eröffnung von „Wortspiel“ wird nun die Lesung mit der Grande Dame der niederländischen Literatur Margriet de Moor am Montag, 21. März, 20 Uhr, in der Stadtbibliothek sein. Die
Lesung aus „Mélodie d’amour“ moderiert Michael Krüger, früherer Chef des
Hanser Verlags und Mitglied der Findungskommission des
Übersetzerpreises. Einen Tag später, Dienstag, 22. März, 20 Uhr, liest
Krüger selbst in der Stadtbibliothek aus seinen Erzählungen „Der Gott
hinter dem Fenster“ von Zuwendung und Abkehr, von Widersprüchen und
Harmonie, von Nähe und Distanz.

Dienstag, 5. April, 20 Uhr, in der Buchhandlung Akzente: In dem Roman von Monique Schwitter „Eins im Andern“, für den die Autorin 2015 den Schweizer Buchpreis erhalten hat,
dreht es sich um Erfahrungen mit der Liebe, die eine moderne Frau um die
vierzig heute so gemacht hat. Mittwoch, 6. April, 20 Uhr, in der
Buchhandlung Akzente: In dem Journalroman „Jetzt die Gegend damals“ von
Jürgen Becker geht es um die Gegenwart des Vergangenen, sich der eigenen
Erinnerung zu stellen, sie zu prüfen – ohne jede Sentimentalität.

Sonntag, 10. April, 19 Uhr, Reithalle: Margrit Sartorius, Siemen Rühaak und
Musiker Robert Stöckle haben es sich zur gemeinsamen Aufgabe gemacht,
anhand von eigenen und einigen aus der Welt-Literatur „geliehenen“
Texten, das Land der Liebe von verschiedenen Seiten zu beleuchten –
tanzend und singend geht es durch „Liebes-T-Räume“. Dienstag, 12. April,
20 Uhr, Stadtbibliothek: Kai Weyand stellt seinen Protagonisten Nies
als Tagträumer in „Applaus für Bronikowski“ vor, dessen Leben sich
ändert, als er einen Job bei einem Bestattungsinstitut findet.

Donnerstag, 14. April, 20 Uhr, Buchhandlung Roth: Vier Geschwister, die sich zuvor
nur noch selten um ihren Vater kümmerten, treffen sich in Karl-Heinz
Otts Gesellschaftsroman „Die Auferstehung“ an dessen Totenbett. Während
der langen Stunden des Wartens rechnen die Geschwister gnadenlos mit
ihren jeweiligen Lebensentwürfen ab. Freitag, 15. April, 19 Uhr,
Volkshochschule: Die niederländische Kolonialgeschichte ist tief in der
Literatur des Nachbarlands verwurzelt und gehört zu dessen Kanon. Der
„tropischen niederländischen Literatur“ widmet sich Laurette Artois in
ihrem Vortrag mit anschließendem Gespräch.

Mittwoch, 20 April, 20 Uhr, Stadtbibliothek: In seinem Roman „Die längste Nacht“ führt Otto
de Kat durch die Fragmente einer Biografie, die von den Umbrüchen der
europäischen Geschichte im 20. Jahrhundert geprägt ist. Dienstag, 26.
April, 20 Uhr, Buchhandlung Roth: Thea Dorn und ihr Roman „Die
Unglückseligen“ thematisiert die Unsterblichkeit und wie die
Molekularbiologin Johanna Mawet den 1776 gebornen Physiker Johann
Wilhelm Ritter trifft. Mittwoch, 27. April, 20 Uhr, Buchhandlung
Akzente: José F.A. Oliver hat für den Lyrik-Abend im Rahmen der Reihe,
der zugleich den Abschluss bildet, den jungen Lyriker Gerrit Wustmann
eingeladen.

Zentraler Kartenvorverkauf für alle Wortspiel-Abend ist in der Buchhandlung Roth (Hauptstraße). Ausnahme ist die Veranstaltung in der Reithalle, für die es Karten im Bürgerbüro gibt.
Die einzelnen Veranstalter verkaufen zusätzlich nur Karten für die
Lesungen, die im jeweils eigenen Haus stattfinden.

Autor: st

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