Vorläufiges Betriebsergebnis beträgt 24 Millionen Euro
Mediclin steigert 2016 den Konzernumsatz

Offenburg (st). Die Medi-clin Aktiengesellschaft hat im Geschäftsjahr 2016 einen Konzernumsatz in Höhe von 580,3 Millionen Euro (Vorjahr: 555,3 Millionen Euro) erzielt. Der Umsatzanstieg gegenüber dem Vorjahr beträgt 25 Millionen Euro oder 4,5 Prozent. Den größten Anteil am Umsatzplus mit 20,1 Mio. Euro steuerte das Segment Postakut bei.
Das vorläufige Konzernbetriebsergebnis (Konzern-EBIT) stieg von 23,6 Millionen Euro auf 24,0 Millionen Euro. Das den Aktionären der Mediclin AG zuzurechnende vorläufige Konzernergebnis beträgt wie im Vorjahr 16,5 Millionen Euro, das Ergebnis je Aktie 0,35 Euro (Vorjahr: 0,35 Euro).
Alle Segmente ebenso wie das Geschäftsfeld Pflege haben im Geschäftsjahr 2016 ein Umsatzplus erzielt. Im Segment Postakut erhöhte sich der Umsatz um 20,1 Millionen Euro von 330,9 Millionen Euro auf 351,0 Millionen Euro. Beigetragen haben hierzu sowohl die Kliniken, die ausschließlich rehabilitative Leistungen, als auch die Einrichtungen, die neben ihrem rehabilitativen Angebot zusätzlich medizinische Leistungen der Akut-Neurologie und Akut-Psychosomatik im Rahmen eines integrierten Versorgungskonzeptes anbieten. Im Segment Akut verbesserte sich der Umsatz um 3,9 Millionen Euro von 206,7 Mio. Euro auf 210,6 Millionen Euro. Im Geschäftsfeld Pflege stieg er von 14,1 Millionen Euro auf 14,7 Millionen Euro. Was die Entwicklung der Segmentergebnisse anbelangt, so wurde im Jahresabschluss 2016 die Verfahrensweise und die Höhe der den Einrichtungen weiterbelasteten Konzernumlage geändert. Aus Vergleichbarkeitsgründen wurden die Vorjahreszahlen entsprechend angepasst. Das Segmentergebnis Postakut verbesserte sich um 4,6 Millionen Euro von 13,9Millionen Euro auf 18,5 Millionen Euro, die Segment-EBIT-Marge beträgt 5,3 Prozent. Das Segmentergebnis Akut reduzierte sich aufgrund gestiegener Aufwendungen um 2,9 Millionen Euro von 8,7 Millionen Euro auf 5,8 Millionen Euro, die Segment-EBIT-Marge beträgt 2,8 Prozent.
Die Bilanz- und Finanzstrukturen zeigen, dass die Mediclin gut aufgestellt ist. Die Eigenkapitalquote beträgt 52,3 Prozent, die Nettofinanzverschuldung 7,1 Millionen Euro. Neben den liquiden Mitteln in Höhe von 41,6 Millionen Euro (Vorjahr: 29,5 Millionen Euro) stehen dem Konzern ausreichend Kreditlinien zur Verfügung, um Kapazitätserweiterungen in den medizinischen Schwerpunkten der MediClin und weiteres Umsatzwachstum realisieren zu können. Im Geschäftsjahr 2016 wurden 28,1 Millionen Euro (Vorjahr: 27,0Millionen Euro) in das Anlagevermögen (brutto) investiert; diese beinhalten Fördermittel in Höhe von 6,4 Mio. Euro (Vorjahr: 2,7 Millionen Euro). Für Instandhaltung und Wartung wurden 18,5 Millionen Euro (Vorjahr: 16,7 Millionen Euro) aufgewendet.

Autor:

Daniela Santo aus Lahr

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