Um erfolgreich zu sein
Gut vorbereitet ins Bewerbungsgespräch gehen

Ortenau (mak). Wer einen Termin ergattert hat und sich vorstellen darf, hat die erste Hürde zum neuen Job übersprungen. Jetzt heißt es aber keineswegs sich zurückzulehnen, denn auch auf das persönliche Kennenlernen muss sich sorgfältig vorbereitet werden. Denn die Personalverantwortlichen haben bei einem Vorstellunggespräch schon gewisse Erwartungen an den Bewerber.

Die Angst vor der eigenen Nervosität bei dem Bewerbungsgespräch ist kein Grund zur Sorge. Denn das ist normal und der mögliche neue Chef weiß dies einzuschätzen. Auch er war ja mal genau in der gleichen Situation.

Dennoch gilt es ein paar Dingen zu beachten und vor allem bestimmte No-gos tunlichst zu vermeiden. Der Bewerber sollte in jedem Fall Interesse an der ausgeschriebenen Stelle und dem Unternehmen zeigen. In der Regel verrät bereits die Firmen-Webseite im Internet einiges zu den Produkten oder Dienstleistungen des Betriebs. Der korrekte Name und in welchen Bereichen er konkret aktiv ist, sollte der Bewerber schon wissen. Hinzu kommt natürlich: Wer sich beispielsweise für eine Ausbildungsstelle als Maurer bewirbt, muss wissen, was dieser tut und dass er körperlich gefordert wird und vor allem an der frischen Luft arbeitet. Eine übliche Frage ist übrigens: Warum bewerben Sie sich gerade bei unserem Unternehmen? Hierbei kann man mit den Erkenntnissen einer fleißigen Recherche zum Unternehmen punkten. Ein Schulterzucken ist ein K.o.-Kriterium.

Ebenfalls Pluspunkte sammeln kann man beim Gesprächspartner mit eigenen Fragen. Da aber auch Unternehmen den Bewerber ein wenig besser kennenlernen möchten, sollte man auch etwas von sich erzählen. Wer nahezu stumm ist und nur mit Ja und Nein antwortet, hat schlechte Karten. Aber auch das andere Extrem kann schnell nach hinten losgehen. Wer permanent über belanglose Dinge quasselt, steht schnell im Abseits. Wichtig ist es, die richtige Balance zu finden. Ein potentieller Arbeitgeber interessiert sich durchaus für persönliche Dinge wie Hobbys, aber eben nicht für die Farbe der eigenen Socken.

Ganz wichtig in diesem Zusammenhang ist es, bei der Wahrheit zu bleiben. Wer sich als Baron von Münchhausen entpuppt, wird seine Hoffnungen auf eine Anstellung schnell begraben müssen.

Bewerbungsgespräche lassen sich nicht hundertprozentig planen und ihr Verlauf nicht vorhersehen, aber das pünktliche Erscheinen zum vereinbarten Termin liegt einzig in der Verantwortung des Bewerbers und ist oberstes Gebot.

Auch das äußere Erscheinungsbild ist wichtig. Bei der Kleidung kommt es sicherlich auch darauf an, um welchen Beruf es sich handelt. Bei einer Ausbildungsstelle zum Bankkaufmann kann ein Anzug durchaus angebracht sein. Im Handwerk ist das nicht zwingend erforderlich. Wichtig ist, dass die Kleidung sauber ist. Denn es gibt keine zweite Chance für den ersten Eindruck. Damit einhergehend sollten Danke, Bitte, guten Tag und auf Wiedersehen sowie gute Umgangsformen selbstverständlich sein.

Autor:

Matthias Kerber aus Offenburg

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