Hochschule Offenburg
Studienkonzepte sind arbeitsmarktbezogen

Dr. Katja Fortenbacher-Nagel
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Offenburg. Die Hochschule Offenburg zeichnet sich neben Innovation vor allem auch durch ihren Praxisbezug aus. Wo die Vorteile hierbei liegen, erklärt Dr. Katja Fortenbacher-Nagel, Referentin der Hochschulleitung, im Gespräch mit Matthias Kerber.

Wie hat sich der Studienalltag durch Corona verändert?
Wie für fast alle Bereiche des öffentlichen und privaten Lebens mussten auch für den Studienbetrieb größtenteils digitale Lösungen gefunden werden. Da wir bereits vor Jahren ein Kompetenzzentrum dafür aufgebaut haben, gelang dies ohne Probleme und wir schaffen laufend neue Angebote, um Studierende in ihrem aktuell größtenteils digitalen Studienalltag zu unterstützen. Natürlich kann nicht alles, was das „Studierendenleben“ ausmacht, digital abgebildet werden. Der AStA plant beispielsweise eine Online-Erstsemesterparty mit DJ vor Ort an der Hochschule.

Welche Vorteile hat der Praxisbezug während des Studiums an der Hochschule in Offenburg?
Entsprechend dem Profil der Hochschulart zeichnen sich unsere Studiengänge und -konzepte durch eine starke arbeitsmarktbezogene Kompetenz-orientierung aus. So richtet sich die Entwicklung unserer Studiengänge eng an den mittel- und langfristigen Anforderungen der Gesellschaft und damit auch am Bedarf der Wirtschaft in der Region aus. Eine ganz besondere Rolle nehmen dabei die Praxissemester und Pflichtpraktika in den grundständigen Bachelorstudiengängen ein. Neben den Abschluss- und Projektarbeiten stärken diese Praxisphasen durch die dabei gemachten Erfahrungen die beruflichen Kompetenzen unserer Absolventen.

Welche Studiengänge können gewählt werden?
Die Stärke der Hochschule liegt in den drei profilbildenden Kernkompetenzen Technik, Wirtschaft und Medien, die den vier Fakultäten Betriebswirtschaft und Wirtschaftsingenieurwesen, Elektrotechnik, Medizintechnik und Informatik, Maschinenbau und Verfahrenstechnik sowie Medien teilweise interdisziplinär und fakultätsübergreifend zugeordnet sind. So ist beispielsweise die Digitalisierung heute ein zentraler Schlüsselbereich der Hochschule, der mit inhaltlichen sowie strukturellen Maßnahmen als strategisches Querschnittsthema gesehen wird. Das sehr gute und stark interdisziplinäre vorhandene Expertenwissen der Hochschule fließt dabei kontinuierlich in die bestehenden Studiengänge in gleicher Weise ein, wie neue Studiengänge entwickelt werden. Eine Übersicht der Studiengänge gibt es unter www.hs-offenburg.de/studium/studiengaenge/.

Welche Abschlüsse werden angeboten?
An der Hochschule kann ein Studium in insgesamt 25 Bachelor- und 19 Master-Studiengängen in den Disziplinen Technik, Wirtschaft und Medien begonnen werden, darunter sind sechs englischsprachige Master-Studiengänge und zwei berufsbegleitende Weiterbildungsmaster. Zusätzlich bieten wir vier Lehramtsstudiengänge und acht ausbildungsintegrierte Studienmodelle an. All diese Studiengänge verknüpfen eine breite wissenschaftliche Qualifizierung mit berufsfeldbezogenen Inhalten. Zudem forschen derzeit etwa 50 Doktoranden vor Ort mit dem Ziel einer kooperativen Promotion an einer Universität im In- oder Ausland.

Gibt es neue Studiengänge?
Bei allen Studienangeboten achten wir auf stets aktuelle Studieninhalte und flexible Studienstrukturen mit denen attraktive Berufs- und Lebensperspektiven verbunden sind. Im Wintersemester 20/21 startete der Studiengang Künstliche Intelligenz (KI). Entsprechend dem Profil unserer Hochschule liegt hierbei der Schwerpunkt auf den Anwendungen der KI. Projekte mit realen Problemstellungen und Daten aus der Praxis sind im Studium von Beginn an vorgesehen. Ab dem nächsten Wintersemester bieten wir den Bachelor-Studiengang Wirtschaftspsychologie an.

In welchen Fachbereichen wird das duale Studium angeboten? Wo liegen hierbei die Vorteile?
Im Programm „StudiumPLUS: Studium + Ausbildung“ kann derzeit in acht Kombinationen ein Studium mit einer Ausbildung kombiniert werden. So erwirbt man innerhalb von 4,5 Jahre parallel zum Bachelorabschluss auch einen IHK-Berufsabschluss. Attraktiv sind diese Modelle für junge Menschen, denen eine Berufsausbildung zu praktisch und ein klassisches Studium zu theoretisch ist – außerdem erhalten die Studierenden eine Vergütung.

Autor:

Matthias Kerber aus Offenburg

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