Grünes Licht für 380-kV-Ersatzbau
14 Kilometer lange neue Stromleitung
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Ortenau (st) Das Regierungspräsidium Freiburg (RP) hat für den Ersatzneubau der 380-kV-Freileitung zwischen Offenburg und Meißenheim den Planfeststellungsbeschluss erlassen. Der Ersatzneubau ist Teil der rund 120 Kilometer langen 380-kV-Netzverstärkung der Firma TransnetBW zwischen Daxlanden (Karlsruhe) und Eichstetten (Breisgau-Hochschwarzwald und damit der sogenannten Netzverstärkung Badische Rheinschiene (NBR).
Mit der neuen Stromleitung soll die Stromversorgung auch unter den sich ändernden Bedingungen der Energiewende gewährleistet werden und Überlastungen des Netzes vermieden, heißt es in einer Pressemitteilung des RP. Der Beschluss sowie die Planunterlagen des nun genehmigten Projekts werden nach vorheriger öffentlicher Bekanntmachung vom 9. bis 22. Juli auf der Internetseite des Regierungspräsidiums Freiburg eingestellt und können dort heruntergeladen werden. In der Zeit haben alle Betroffenen und Interessierten die Gelegenheit, in die Planung Einsicht zu nehmen.
Der genehmigte Abschnitt reicht vom Umspannwerk Offenburg-Weier bis zur Gemeindegrenze zwischen Neuried und Meißenheim. Der Abschnitt ist etwa 14 Kilometer lang und umfasst die Errichtung und den Betrieb einer 380-kV-Freileitungsanlage als Ersatz für die bestehende 220-kV-Freileitung. Die genehmigte Freileitung ist technisch zur Führung von zwei 380-kV-Stromkreisen ausgelegt. Dabei entstehen 43 neue Masten. Unter Berücksichtigung der Ergebnisse aus einem vorgelagerten Raumordnungsverfahren verläuft die geplante Trasse siedlungs- und landschaftsschonend sowie möglichst gebündelt mit anderen Infrastruktureinrichtungen weitgehend außerhalb der Trasse der 220-kV-Bestandsleitung, wird aber mit bestehenden 110-kV-Leitungen der Netze BW und DB Energie gebündelt. Die alte 220-kV-Leitung mit 38 Masten in diesem Abschnitt wird im Zuge dieses Vorhabens zurückgebaut. Die Planung beinhaltet auch ökologische Kompensationsmaßnahmen, mit denen die durch den Ersatzneubau verursachten Eingriffe ausgeglichen beziehungsweise ersetzt werden sollen. Hiervon betroffen sind Gebiete in Hornberg, Hohberg, Schutterwald, Willstätt und Riegel.











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