Nachgefragt in Hornberg, Nordrach und Steinach
Auf Wintereinbruch gut vorbereitet

Noch lässt der Schnee auf sich warten. Bei einem plötzlichen Wintereinbruch sind die Städte und Gemeinden aber gerüstet.
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  • Foto: Cao
  • hochgeladen von Anne-Marie Glaser

Mittlerer Schwarzwald (cao). Noch lässt der Schnee auf sich warten. Doch falls es zum großen Wintereinbruch kommen sollte, bleiben die Mitarbeiter in den Bauhöfen der Städte und Gemeinden gelassen. Denn sie sind allesamt gerüstet, gut vorbereitet und vor allem aber auch gut aufgestellt.

Bauhof Steinach

"Salz und Split sind vorrätig, auch unsere Fahrzeuge in kürzester Zeit einsatzbereit", berichtet Wassermeister Martin Lux, der gemeinsam mit seinen Kollegen vom Bauhof in Steinach und Welschensteinach zum Schneeräumen ausrücken wird. Drei Fahrzeuge seien dann unterwegs, zusätzlich neben den drei Fahrern auch fünf Mann zu Fuß mit der Schneeschaufel ausgerüstet.

Bauhof Nordrach

Auch der Nordracher Bauhof hat sich auf einen möglichen Wintereinbruch eingestellt. "Wenn es schneit, können wir losfahren, die Fahrzeuge sind bereit und alle Leute eingewiesen", sagt der Nordracher Bauhofleiter Martin Furtwengler. Mit zwei Gemeindefahrzeugen werde geräumt, hinzu kämen zwei Dienstleister, die dann unterwegs seien. Insgesamt seien fünf Mitarbeiter vom Nordracher Bauhof im Einsatz. Bis hinauf auf den Mühlstein mit rund 550 Höhenmetern und in den Moosbach, der auf mehr als 600 Höhenmeter liegt, werde von ihnen geräumt.

Bauhof Hornberg

Bis auf etwa 930 Höhenmeter geht es sogar für den Hornberger Räumdienst. "Die höchste Stelle ist an der Gemarkungsgrenze nach Schonach, beim Gasthaus 'Schöne Aussicht'", erklärt der Hornberger Bauhofleiter Christian Breithaupt. "Für einen Wintereinbruch sind wir auf jeden Fall gut gerüstet und vorbereitet", sagt der Bauhofchef und zählt auf: "Alle Streugutlager sind gefüllt, unsere Fahrzeuge alle einsatzbereit und auch der Bereitschaftsplan steht." Pro Bereitschaftswoche seien fünf Mitarbeiter vom Bauhof im Einsatz. "Von diesen sind vier als Fahrer eingesetzt und einer in der Handräumung", so Christian Breithaupt. Außerdem gebe es im Außenbereich fünf Lohnunternehmer, die mit Traktor, Pflug und Streumaschine den Winterdienst auf Hornberger Gemarkung durchführen. Immerhin seien allein im Hornberger Außenbereich rund 80 Kilometer an Straßen zu räumen. Vier Fahrzeuge stehen im Bauhof der Stadt Hornberg, "vom Schmalspurfahrzeug, das Gehwege räumt, bis hin zum 13-Tonnen-Lastkraftwagen, der auf den Straßen im Einsatz ist", beschreibt Breithaupt. Dort seien auch etwa 60 Tonnen Streusalz und 80 Tonnen Splitt gelagert. Laut Bauhofleiter befinden sich in weiteren Lagern im Außenbereich circa 80 Tonnen von dem Splitt-Salz-Gemisch.

Autor:

Anne-Marie Glaser aus Offenburg

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