Badischer Architekturpreis 2022
Bewerbungsphase startet am 1. März

Einige der Gewinner des BADAP 2019 mit den Initiatoren um Jürgen Grossmann (7. v.l.) und dem Schirmherrn Frank Scherer (11. v.l.) nach der Preisverleihung auf der Gala 2019. Einer der prominenten Preisträger damals: Marc Mimram (9. v.l.). | Foto: Michael Bode/BADAP
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  • Einige der Gewinner des BADAP 2019 mit den Initiatoren um Jürgen Grossmann (7. v.l.) und dem Schirmherrn Frank Scherer (11. v.l.) nach der Preisverleihung auf der Gala 2019. Einer der prominenten Preisträger damals: Marc Mimram (9. v.l.).
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Ortenau (st). Der Badische Architekturpreis (BADAP) geht in die zweite Runde. Ab dem 1. März können unter www.badap.de wieder Bauwerke der Region eingereicht werden. Jeder kann online aktiv werden und sein Lieblingsbauwerk in die Auswahl eingeben. Architekten und Bauherren steht es außerdem offen, sich mit ihrem Projekt selbst zu bewerben. Zwölf unterschiedliche Wettbewerbskategorien gibt es. „In jeder von ihnen suchen wir die Überzeugendsten und erhoffen uns auch diese Saison wieder eine starke Beteiligung“, sagt Architekt und Projektentwickler Jürgen Grossmann, der den Award mit seiner Grossmann Group ins Leben gerufen hat.

Ende der Bewerbungs- und Einreichungsphase ist der 15. Mai 2022. Bis dahin werden alle Einreichungen online unter www.badap.de angenommen. Die zwölf Wettbewerbskategorien berücksichtigen sowohl privatbauliche Objekte als auch Gebäude, Quartiere und Baukonzepte der öffentlichen Hand.

Expertenjury

Eine Expertenjury aus folgenden Mitgliedern wird alle Einreichungen diskutieren und eine engere Auswahl für die finale Abstimmung treffen: der Architekt Claude Denu, Denu et Paradon, Straßburg, die renommierte Architektur-Journalistin Barbara Friedrich, die Architekten Martin Glass von Gerkan, Marg und Partner, Berlin und Peter Ippolito, Ippolito Fleitz Group, Stuttgart, die Präsidentin des Vereins zur Förderung von Architektur, Engineering und Design Stuttgart, Silvia Olp, die Architektin Astrid Piber, UN Studio, Amsterdam, und der Ingenieur Knut Stockhusen, schlaich bergermann partner, Stuttgart, Berlin, New York u.a.. Dr. Ing. Fred Gresens, Bezirksvorsitzender der Architektenkammer Baden-Württemberg Südbaden, leitet die Jury als ihr Vorsitzender. Der Landrat des Ortenaukreises, Frank Scherer, hat die Schirmherrschaft des BADAP inne und ist in dieser Funktion zusätzliches Mitglied der Jury. In sechs der zwölf Kategorien entscheidet nach der Nominierung durch die Jury anschließend das Publikumsvoting in den Monaten August und September über den Gewinner.

In einer großen Gala im Europäischen Forum am Rhein werden die Gewinner des Badischen Architekturpreises schließlich am 15. Oktober gekürt. Die erste Auflage des Badischen Architekturpreises im Jahr 2019 hat bereits in Erinnerung gerufen, welche Kraft und Öffentlichkeitswirksamkeit Architektur hat. 241 Bauwerke in Baden wurden damals eingereicht und beim Publikumsvoting wurden 20.000 Stimmen für sie abgegeben. Durch die Veröffentlichungen in den Medien wurden zusammengenommen mehr als fünf Millionen Kontakte erreicht. Und Hunderte von Menschen feierten die Architektur bei der großen Gala. Unter den Preisträgern waren klangvolle Namen wie Philippe Starck (All Stars Award für sein Schaffen im Südwesten), Dr. Hubert Burda (Ehrenpreis für identitätsstiftende Architektur) und Marc Mimram (Sonderpreis für grenzüberschreitende Projekte).

Ortenauer Marketingpreis

Die Grossmann Group hat 2021 für das Konzept des BADAP den Ortenauer Marketingpreis gewonnen. In der Begründung der Jury heißt es: „Dieser Preis (der Badische Architekturpreis, Anm.) fördert den Diskurs über Werte von Architektur. Er gibt der Architektur ein Gesicht. Der BADAP zielt auf badischen Fokus in Verbindung mit Architektur – das hat Strahlkraft. Weit über die Region hinaus.“ Auch deshalb hat der BADAP in dieser Saison bereits zahlreiche Sponsoren und Unterstützer gefunden, darunter hochkarätige Partner aus der Baubranche. Einschlägige Verbände auf dem Feld der Architektur riefen außerdem bereits in ihren Newslettern zur Teilnahme am Badischen Architekturpreis auf, so auch die Architektenkammer.

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