7 Tage in 7 Minuten
Die Nachrichten aus der Ortenau auf einen Blick

Eine sechsköpfige Bewertungskommssion des Landes besuchte am Dienstagmorgen Offenburg und nahm die eingereichten Pläne für eine Landesgartenschau vor Ort unter die Lupe. Oberbürgermeister Marco Steffens sowie die Bürgermeister Oliver Martini und Hans-Peter Kopp stellten die Bewerbung vor und führten über das geplante Gelände. Eine Entscheidung darüber, wer die Landesgartenschauen in den Jahren 2032 bis 2036 ausrichten wird, fällt voraussichtlich im Herbst.
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  • Eine sechsköpfige Bewertungskommssion des Landes besuchte am Dienstagmorgen Offenburg und nahm die eingereichten Pläne für eine Landesgartenschau vor Ort unter die Lupe. Oberbürgermeister Marco Steffens sowie die Bürgermeister Oliver Martini und Hans-Peter Kopp stellten die Bewerbung vor und führten über das geplante Gelände. Eine Entscheidung darüber, wer die Landesgartenschauen in den Jahren 2032 bis 2036 ausrichten wird, fällt voraussichtlich im Herbst.
  • Foto: Stadt Offenburg
  • hochgeladen von Christina Großheim

Ortenau (gro). 7 Tage in 7 Minuten – das sind die wichtigsten Nachrichten im Ortenaukreis in der vergangenen Woche im Überblick:

Mittwoch, 8. Juli

Gedenken: Eigentlich verlegt der Künstler Gunter Demnig die von ihm gefertigten Stolpersteine selbst. Aufgrund der Corona-Pandemie musste in Kehl darauf verzichtet werden. Stattdessen überreichte der Künstler die Steine für Elsa Cheit, Klara Wertheimer und Rosa Mayer an den Kehler Oberbürgermeister Toni Vetrano. Ins Pflaster der Fußgängerzone und in der Oberländerstraße eingelassen, sollen sie im Herbst werden.
Service: Seit sieben Wochen steht die „AbfallApp Ortenaukreis“ zum Download zur Verfügung. Seit dem App-Start haben bereits 5.000 Nutzer den digitalen Helfer heruntergeladen.
Investition: Die Gemeinde Sasbachwalden hat das 1,5 Hektar große Areal der ehemaligen Wagner-Kliniken gekauft. Damit hat die Gemeinde die Möglichkeit, die künftige Enwicklung des Geländes zu bestimmen. Geplant ist ein Projekt mit Hotel, Ferienwohnungen und Dauerwohnraum.
Schule: Kultusministerin Susanne Eisenmann stellt in Stuttgart das Rahmenkonzept für das Schuljahr 2020/21 vor, das auch für die Ortenauer Schulen gelten wird. Es beinhaltet die Rückkehr zum Regelbetrieb an allen Schularten. Dazu muss das Abstandsgebot zwischen den Schülern aufgehoben werden, unterrichtet wird in Gruppen in fester Zusammensetzung – außer in der Oberstufe.
Verkehr: Die Verkehrsführung am Offenburger Bahnhof soll sich im Zuge der Umsetzung des Sanierungsgebiets Bahnhof/Schlachthof ändern. Während eine neue Nordquerung und die mögliche Verlegung des Zentralen Omnibusbahnhofs auf wenig Kritik stießen, lehnte die Mehrheit der Mitglieder des Verkehrsausschusses des Offenburger Gemeinderats die Sperrung der Unionbrücke und -rampe für Autos ab.
Personalie: Zum Jahresende tritt der langjährige Leiter des städtischen Kulturamts Lahr, Gottfried Berger, in den Ruhestand. Seine Nachfolgerin wird laut der Stadt Lahr Cornelia Lanz, die mit überzeugender Mehrheit im Gemeinderat gewählt wurde. Neu besetzt wird auch die stellvertretende Kulturamtsleitung: Auf Reinhard Stehle folgt Valerie Silberer.

Donnerstag, 9. Juli

Ortenau Klinikum: Das Ortenau Klinikum teilt mit, dass ab Samstag, 18. Juli, in Achern wieder alle Notfälle über die Zentrale Notaufnahme (ZNA) der Klinik aufgenommen werden. Die im Zuge der Corona-Pandemie Mitte März in einem separaten Zelt neben dem Klinikgebäude eingerichtete Isolations-ZNA wird am 17. Juli ihren Betrieb einstellen.
Vorbereitung: Seit Donnerstag flattern die Fahnen der Offenburger Bewerbung für die Landesgartenschau vor dem Rathaus, seit Freitag sind in den 19 Fenstern an der Frontseite des Rathauses die Konterfeis von LGS-Unterstützern aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft zu sehen.
Kultur: Als Bekenntnis zu einem vereinten Europa und als klares Signal gegen Hass und für Liebe sieht die Berliner Künstlerin Mia Florentine Weiss die monumentale Skulptur mit dem Titel „Love Hate“, die ihren Platz am Haupteingang des Europa-Parks gefunden hat. Schon innerhalb kürzester Zeit wurde die mehr als fünf Meter breite und 2,5 Meter hohe Stahlskulptur zum beliebten Selfie-Motiv für die Besucher.
Sicherheit: Die Stadt Achern setzt einen Sicherheitsdienst an der Badestelle am Achersee ein. Einer der Gründe für die Maßnahme ist, dass sich Badegäste nicht an die geltenden Abstandsregeln halten.

Freitag, 10. Juli

Urteil: Nach dem Blutbad Ende Januar in Rot am See ist das Urteil gefallen: Das Landgericht Ellwangen verurteilte den ehemaligen Lahrer zu 15 Jahren Haft, außerdem wurde die Unterbringung des 27-Jährigen in der Psychiatrie angeordnet. Im Rahmen einer Familienfeier in der Gaststätte seines Vaters hat der damals 26-Jährige seine Eltern, seine zwei Halbgeschwister sowie Onkel und Tante erschossen, zwei Familienmitglieder entkamen schwer verletzt.
TV-Sieg: Sieger der sogenannten Schwarzwaldrunde bei "Mein Lokal, Dein Lokal" sind André Tienelt und sein Team vom "makidan im Hotel Ritter" in Durbach. Von 40 möglichen Punkten erreichten sie stolze 39. Aus der Ortenau nahmen außerdem Patrick Moser vom "Mühlenhof" in Friesenheim-Oberweier sowie Ronny Marzin mit seinem Restaurant "Landglück" in Appenweier-Nesselried teil.

Samstag, 11. Juli

Parteitag: Auf dem Bezirksparteitag der FDP Südbaden wurde die bisherige Führungsmannschaft wiedergewählt. Vorsitzender bleibt Dr. Marcel Klinge, Kreisvorsitzender Dr. Johannes Huber wurde zusammen mit Felix Fischer und Andrea Kanold als stellvertretender Bezirksvorsitzender bestätigt.
Städtebau: Mit der Hilfe von Ehrenamtlichen starteten die Bauarbeiten für die Neugestaltung des Dorfplatzes Wagshurst. Mit schwerem Baugerät und Muskelkraft wurde die Mauern entfernt.
Sonntag, 12. Juli
Landtagswahl: Der Ortsverband Südliche Ortenau – Kinzigtal der Alternative für Deutschland hat seinen Kandidaten für die Landtagswahl 2021 für den Wahlkreis 50 Lahr gewählt. Johannes Erling aus Lahr setzte sich gegen drei weitere Bewerber durch.
Bürgerentscheid: 3.161 von 4.847 Oberkirchern stimmten für eine dauerhaft lange Fußgängerzone. Damit sprach sich zwar die Mehrheit der Teilnehmer am Bürgerentscheid dafür aus, dennoch wurde das erforderliche Quorum von 20 Prozent aller Stimmberechtigten – das wären 3.254 gewesen – nicht erreicht.

Montag, 13. Juli

Verkehr: Der Abriss der Brücke Neumatt, Ecke Kinzigstraße in Haslach-Bollenbach hat begonnen. Deshalb ist ein Teil der Kinzigstraße sowie der Straße Neumatt gesperrt. Eine Umleitung – auch für Radfahrer auf dem Kinzigtalweg – ist auf bestehenden Wirtschaftswegen ausgeschildert.
Radweg: Nach der Freigabe von 600 Metern Radweg zwischen Herbolzheim-Bleichheim und Ettenheim-Münchweier gibt es nun ein durchgängiges Radnetz zwischen dem Landkreis Emmendingen und dem Ortenaukreis. Die Investitionskosten liegen bei 510.000 Euro, davon übernimmt die Stadt Ettenheim 150.000 Euro.
Verkehr: Die Sanierungsarbeiten an der B33 in der Ortsdurchfahrt Haslach haben begonnen. Bis November wird sie in mehreren Abschnitten halbseitig, aber auch voll gesperrt.
Freigabe: An der Badestelle in Goldscheuer darf wieder gebadet und geschwommen werden, allerdings unter Auflagen. Die Stadt Kehl muss das Gewässer weiter bewirtschaften und regelmäßig Wasserproben entnehmen.
Verkehr: Auf der A5 werden seit Montag Fugen und Teile der Betondecke zwischen Malsch und Offenburg erneuert. Bis zum 4. September wird es zu wechselseitigen Sperrungen der Fahrstreifen in verschiedenen Streckenabschnitten kommen.
Investition: Die Stadt Lahr kauft das Haus Nummer 7 im Wohnbauprojekt Lotzbeckstraße und Jammstraße. Ziel ist es, dauerhaft günstigen Wohnraum zu schaffen.
Verkehr: Auf der B28 zwischen Kehl und Willstätt hat der dritte Bauabschnitt zwischen der Abfahrt Bodersweier und Innenstadt in Fahrtrichtung Kehl begonnen. Die Arbeiten dauern bis Ende Juli.

Dienstag, 14. Juli

Stromausfall: Um 9.30 Uhr kam es in der Offenburger Innenstadt, den Ortsteilen Rammersweier und Zell-Weierbach sowie in der Gemeinde Schutterwald zu einer Stromunterbrechung. Durch Umschaltungen konnten zunächst die Kunden in Schutterwald und Offenburg mit Strom versorgt werden. In Rammersweier und Zell-Weierbach wurden Notstromaggregate eingesetzt.

Autor:

Christina Großheim aus Offenburg

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