Im Grunde...
Wir sind alle gefordert

...wäre es völlig falsch, das Kinzigtal oder den Schwarzwald als Insel der Glückseligkeit darzustellen. Auch hier werden Drogen konsumiert, gibt es Gewalt und andere Straftaten. Wer sich aber die Statistik anschaut, stellt Jahr für Jahr fest, dass die Kriminalität hier rein quantitativ verglichen mit anderen Ortenauer Regionen gering ausgeprägt ist.

Das geht uns was an!

Das liegt sicherlich auch daran, dass es im dünner besiedelten ländlichen Raum weniger Brennpunkte gibt. Vor allem aber schauen die Menschen dort noch stärker aufeinander. Es ist ihnen meist nicht egal, was in der Nachbarschaft passiert oder auch die anderen von ihnen denken.
In größeren Städten oder anonymen Wohnblocksiedlungen ist das sicherlich schwieriger zu erreichen. Obwohl es dort durchaus solche Strukturen geben kann. Wichtig ist, dass sie dort, wo sie aktuell bestehen, nicht verloren gehen. Und da sind wir alle gefragt.
Von wegen, was andere tun, das geht uns nichts an. Doch, tut es. Wenn Jugendliche über die Stränge schlagen, dürfen wir sie an die Eltern verpetzen oder selbst zurechtweisen. Schleicht jemand Unbekanntes um das Nachbarhaus, sollten wir ihn ansprechen oder die Polizei rufen. Prävention ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe.
Anne-Marie Glaser

Lesen Sie weiter zu diesem Thema im Artikel "Trend in Straftatenstatistik steigend".

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