Wettbewerb "Unser Dorf hat Zukunft" auf Zielgeraden
Bundestagspräsident Schäuble zu Gast

Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble beim Einzug in die Ullenburghalle, begleitet von Ortsvorsteher Roland Boldt (l. hinter ihm) und Bürgermeister Bernd Siefermann (r. hinter ihm).
  • Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble beim Einzug in die Ullenburghalle, begleitet von Ortsvorsteher Roland Boldt (l. hinter ihm) und Bürgermeister Bernd Siefermann (r. hinter ihm).
  • Foto: Peter Meier
  • hochgeladen von Matthias Kerber

Renchen-Ulm (m). Der Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft" steht in dieser Woche in Ulm ganz besonders im Fokus. Den Auftakt machte ein Besuch von Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble, der sich über den einzigen Vertreter Baden-Württembergs bei dem Bundesentscheid aus erster Hand informierte. Am Mittwoch kommt nun die Bundeskommission nach Ulm, um in der folgenden Tagen darüber zu entscheiden, wer von den 30 Bewerbern "Unser Dorf hat Zukunft" am Ende vorn sein wird.  

Begeisterter Empfang

Schäuble, seit 47 Jahren Mitglied des Deutschen Bundestags, wurde von den vielen Besuchern in der Ullenburghalle mit tosendem Beifall empfangen und gemeinsam von Bürgermeister Bernd Siefermann und Ortsvorsteher Roland Boldt begrüßt. Dazu erklang der Ulmer Song "In Ulm im Schwarzwald sind wir zu Haus".

Ehrenamtliches Engagement

Siefermann informierte den prominenten Gast darüber, dass in der Ullenburghalle vor nahezu 20 Jahren die Grundlage für die Teilnahme am Wettbewerb "Unser Dorf hat Zukunft" gelegt wurde, als unter dem damaligen Ortsvorsteher Gottfried Wald diese Halle in über 5.000 ehrenamtlichen Arbeitsstunden saniert und renoviert wurde. Mit demselben Engagement und Gemeinschaftssinn wurden auch in den Zeiten der Ortsvorsteher Peter Spraul und heute Roland Boldt weitere Projekte dieser Art umgesetzt - von der Sanierung des Feuerwehrhauses bis zum Sportheim.

Gelebte Gemeinschaft

Anschließend wurde der Image-Film "Ein Dorf blüht auf" gezeigt, den Gerd Birsner im Hinblick auf die 950-Jahr-Feier zusammengestellt hatte. Auch Ortsvorsteher Boldt ging in der anschließenden Präsentation auf die Geschichte des Bier- und Weindorfes ein, stellte das Leitbild „Gemeinschaft lebenswert gestalten“ vor, mit dem 2002 erstmals und seit 2017 zum zweiten Mal in den Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ gestartet wurde. Mit einer Vielzahl eindrucksvoller Bilder wurden Entwicklungskonzepte und Infrastruktur ebenso beleuchtet wie der Tourismus sowie das soziale und kulturelle Leben in der Ortschaft, basierend auf einem vielfältigen Vereinsleben, auf traditionellen Festen und Veranstaltungen und einem stark ausgeprägten Gemeinschaftsgefühl. Hinweise zu den Kirchen und zum buddhistischen Zentrum rundeten den lebendigen Vortrag ebenso ab wie die Einbindung in die Natur, der aktive Artenschutz und der offene Kräutergarten „Pfarrmättle“.

Schäuble drückt die Daumen

„Ulm ist wirklich ein wunderschönes Dorf“, betonte der Bundestagspräsident zum Abschluss der Präsentation und seines Besuchs. Gerade mit dem vorbildlichen Engagement seiner Bürger habe das Dorf Zukunft. Nicht nur die Schönheit und Vielfalt der Landschaft sei prägend, entscheidend sei, dass eine Gemeinschaft besteht, die einen Ort lebenswert macht. Von Dauer könne das nur dann sein, wenn auch folgende Generationen mitmachen, wenn das Miteinander von Jung und Alt funktioniert, wie das in Ulm vorbildlich der Fall ist. Sein Dank galt der ganzen Dorfgemeinschaft für das ehrenamtliche Engagement und den bewiesenen Gemeinschaftssinn. Viel Freude und Erfolg wünschte er auch bei den Vorbereitungen auf das Jubiläumsjahr und für den Besuch der Bundeskommission am Mittwoch: „Ich drücke euch die Daumen“, versicherte er.

Autor:

Matthias Kerber aus Offenburg

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