Auf der Suche nach der Ursache
Grundwasseranstieg im Raum Rheinau
- Rund 230 Bürgerinnen und Bürger kamen zu der Infoveranstaltung zum Grundwasseranstieg in die Mehrzweckhalle Honau.
- Foto: Regierungspräsidium Freiburg
- hochgeladen von Christina Großheim
Rheinau (st) Das Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt (WSA) Oberrhein und das Regierungspräsidium Freiburg (RP) haben laut einer Pressemitteilung am Montag, 26. Oktober, in der Mehrzweckhalle Honau gemeinsam über den Grundwasseranstieg im Raum Rheinau informiert. Im Mittelpunkt standen die bisherigen Erkenntnisse, die anstehende Ursachenuntersuchung und der Austausch mit den Bürgern.
„Wir wissen, dass die steigenden Grundwasserstände für die betroffenen Menschen mit vielen Fragen und Sorgen verbunden sind. Es spricht viel dafür, dass Wasser aus dem Rhein die Ursache hierfür ist“, sagte Maria Friderich, Leiterin des Referats „Gewässer und Boden“ im RP. So werde das Land ein Gutachten zur Ursachenuntersuchung finanzieren. Dieses Gutachten befindet sich derzeit in der Ausschreibungsphase.
Mehr als 50 Zenitmeter
Die Grundwasserstände im Raum Rheinau sind seit 2017, verstärkt ab Anfang 2018, deutlich angestiegen. An einzelnen Messstellen wurden Anstiege von rund 50 Zentimetern gemessen.
„Weil der Rhein Bundeswasserstraße ist, werden wir unsere Messungen am Rhein fortsetzen. Zudem prüfen wir auch nochmals vertieft die Sicherheit der Rheinseitendämme“, erklärte Jörg Vogel, Leiter des Wasserstraßen- und Schifffahrtsamts Oberrhein.
Das RP Freiburg und das WSA nahmen bei der Veranstaltung auch die Beobachtungen und Erfahrungen der rund 230 Bürgerinnen und Bürger auf. Lösungsmöglichkeiten für einzelne Grundstücke, Schadensregulierungen und die Klärung von Verantwortlichkeiten waren nicht Gegenstand der Veranstaltung.









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