Zunahme der Impfbereitschaft
OB für Offenhaltung des Weihnachtsmarktes

Achern (st). „Wir dürfen das Leben in der Stadt nicht mit einem Kahlschlag töten, sondern müssen es soweit möglich aufrechterhalten und unser Miteinander pandemiegerecht organisieren. Die Mitarbeiter der Stadtverwaltung mobilisieren hierfür alle Kräfte, übernehmen immer wieder neue zusätzliche Aufgaben wie aktuell mit dem neuen kommunalen Impfzentrum in der Hornisgrindehalle und organisieren die eigene Zusammenarbeit coronagerecht mit Hygienemaßnahmen und regelmäßigen Tests“, so Oberbürgermeister Klaus Muttach. Muttach verhehlt nicht, dass dies eine große Kraftanstrengung bedeutet. Neben dem üblichen durchschnittlichen Krankenstand fallen auch Mitarbeiter der Stadtverwaltung aus, weil sie selbst von einer Infektion betroffen sind oder in einer Haushaltsgemeinschaft mit einer corona-erkrankten Person leben. Nur Dank kollegialer gegenseitiger Unterstützung und großer Einsatzbereitschaft können trotzdem die üblichen und ergänzenden Aufgaben aktuell bewältigt werden. Festzustellen sei aber auch, so Muttach, dass Menschen städtische Mitarbeiter als Ventil für ihre eigene Unzufriedenheit suchen. Dies werde nicht akzeptiert. Wer als Kunde der Stadtverwaltung nicht zu einem wertschätzenden und zivilisierten Umgang in der Lage ist, bekomme die „Rote Karte“.

Weihnachtsmarkt 

Tatsächlich gehe aktuell beispielsweise für die Organisation der Impfaktion für die Acherner in der Hornisgrindehalle viel Lob ein. Zwischenzeitlich seien an acht Tagen Impftermine angeboten worden. Es gab keinerlei signifikante Wartezeiten, einen reibungslosen Ablauf und erfreulich Viele, die sich zur Erstimpfung eingefunden haben. „Wir nehmen eine Zunahme der Impfbereitschaft wahr, gleichzeitig drängen die bereits Geimpften auf die Booster-Impfung. Dies macht Hoffnung, dass wir mit einer gesteigerten Impfquote aus der Pandemie kommen“, so Klaus Muttach. Mit den bereits organisierten Terminen werden allein im kommunalen Impfzentrum in Achern im November und Dezember 2.000 Impfungen durchgeführt; einige Termine für Acherner Bürger sind sogar noch frei und können über die Corona-Hotline 07841/6421950 telefonisch gebucht werden. Parallel unterstützt die Stadt alle Bemühungen, verantwortbare Veranstaltungen durchzuführen. Die Durchführung des Weihnachtsmarktes wie in Achern sei hierfür ein gut gelungenes Beispiel und eindeutig verantwortbar, was Aerosolforscher eindeutig bestätigen: Der Aufenthalt im Freien, Zugang nur für Geimpfte mit tagesaktuellem negativen Schnelltest und bei Bedarf Begrenzung der Besucherzahlen haben einwandfrei funktioniert. Die von der Landesregierung jetzt angedachte Schließung der Weihnachtsmärkte sei undifferenziert und zumindest bei den Acherner Gegebenheiten mit dem Gesundheitsschutz nicht begründbar. Wenn keine sicheren Zusammenkünfte organisiert werden, werden die Menschen ihr Grundbedürfnis zumindest nach begrenzten sozialen Kontakten weniger sicher befriedigen, kritisiert Muttach. „Ich habe mit vielen zufriedenen Marktbeschickern und dankbaren Gästen gesprochen, die sich über diese pandemiegerechte Möglichkeit des Miteinanders sehr gefreut haben“, zieht Oberbürgermeister Klaus Muttach eine sehr zufriedene Bilanz der ersten Tage des Weihnachtsmarktes. Nach einem sehr guten Besuch zum Start habe lediglich das schlechte Wetter zu einer Eintrübung geführt.

Autor:

Matthias Kerber aus Offenburg

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