3. November 2017, 18:24 Uhr | 0 | 25 Leser

Rentierfarm in Stosswihr
Das elsässische Lappland

Die Ruhe vor dem großen Weihnachtsstress.
Die Ruhe vor dem großen Weihnachtsstress. (Foto: id)

Stosswihr (id). Sie heißen Vixen, Blixen und Comete, kommen aus dem hohen Norden und ziehen mit ihren Kollegen zusammen den Schlitten des Weihnachtsmannes. Auch im Elsass gibt es sie: Rund 40 Rentiere sind im Massif du Tanet in den Vogesen beheimatet sind und lassen sich dort beobachten.

Der Rundgang beginnt mit einem Videofilm, der erklärt, woher die Tiere stammen, wie sie nach Frankreich kamen und wie daraus die heutige Herde entstand. So eingestimmt geht es zum 800 Meter langen Lehrpfad, auf dem die Tiere frei herum laufen und sich aus nächster Nähe beobachten lassen. Kaum jemand kann sich dem Zauber ihrer dunklen Kulleraugen und dem seidig glänzenden Fell entziehen. Schon gar nicht um 16 Uhr, wenn sie die Fütterung mit einer speziellen Flechtenart genießen.

Darüber hinaus erfahren die Besucher viel Wissenswertes rund ums Thema Rentiere. Dass sie bis zu 15 Jahre alt und bis zu 300 Kilogramm schwer werden, und dass sich ihre Hufe beim Auftreten weiten, was dafür sorgt, dass sie im Schnee nicht einsinken.

Das Häuschen des Weihnachtsmann steht am Ende des Rundgangs. Hier kann man in die Kultur der Samen eintauchen. Zu sehen gibt es nicht nur verschiedene traditionelle Bekleidung, sondern auch zahlreiche Gegenstände des täglichen Lebens wie Werkzeug.

Info: Die Ferme aux Rennes, Massif du Tanet in Stosswihr ist donnerstags bis montags von 11 bis 18 Uhr geöffnet. Die Öffnungszeiten können je nach Wetter variieren, man sollte sich also besser vor dem Besuch erkundigen. Der Eintritt beträgt 4,50 Euro für Erwachsene, für Kinder drei Euro. Weitere Informationen gibt es unter www.lafermeauxrennes.com/de/ oder Telefon 0033/389779010.