„Gastliches Kinzigtal“ – ein Zusammenschluss, der erfolgreich ist
Gemeinsam für die lokalen Attraktionen trommeln

Blick vom Urenkopf.
  • Blick vom Urenkopf.
  • Foto: Christiane Agüera Oliver
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Mittleres Kinzigtal. Der Schwarzwald ist nach wie vor ein beliebtes Reiseziel. Auch das Mittlere
Kinzigtal lockt mit einem vielfältigen Angebot in die Region. Um die
Attraktivität aufrecht zu erhalten, muss nicht nur von der Gastronomie
einiges getan werden. Ebenso sind die Gemeinden gefordert. Mit
Fischerbach, Haslach, Hausach, Hofstetten, Mühlenbach, Steinach und
Welschensteinach haben sich gleich sieben Orte unter Mitwirkung der
Zimmervermieter zusammengetan und sind seit Mitte der 1990er-Jahre
gemeinsam im Verein „Gastliches Kinzigtal“ stark.

„Sehr fruchtend“, findet Werner Müller vom Haslacher Tourismusbüro, der sich
maßgeblich im „Gastlichen Kinzigtal“ engagierte. Er berichtet von den
Anfängen, als sich Ende der 1980er-Jahre einige Ortschaften aus der
Raumschaft Haslach fanden, um zusammen ihre Aktionen zu veröffentlichen.
Wenn auch anfangs noch jede Gemeinde in ihrem eigenen Nachrichtenblatt,
gab es doch ein gemeinsames Gästeprogramm. Als dann nach und nach die
Image-Prospekte der einzelnen Gemeinden ausgingen, entschieden sie,
eines miteinander zu entwerfen. Zudem erschien ein gemeinsamer
Reiseführer. Werner Müller erinnert sich noch gut an den ersten
Fototermin. Seine Ehefrau, gekleidet in der heimischen Tracht, zierte
damals das Titelblatt des ersten Prospektes. „Sie war im
Trachtenverein“, erklärt er.

Nach Fertigstellung ihrer Ortsumfahrung kam auch Hausach hinzu und der Gründung des „Gastlichen Kinzigtal“ als Verein stand nichts mehr im Wege. Fast gleichzeitig sei
die Werbegemeinschaft Kinzigtal entstanden. Seit mehr als 20 Jahren wird
nun gemeinsam geworben, auch überregional auf Messen. Die Vermarktung
über das Internet sei seither viel besser geworden, findet Müller. „Im
Moment gibt es Bestrebungen, in einer noch größeren Gemeinschaft für die
Region zu werben und vor allem, um dann noch schlagkräftiger zu sein“,
informiert Werner Müller.

Wichtig ist die Offenhaltung der Landschaft, daran haben Landwirte einen großen Anteil. Neben der schönen Landschaft locken auch zahlreiche Attraktionen ins Kinzigtal. Und diese
gibt es zuhauf – ob Sommerrodelbahn, Adventure-Golfanlage oder
Barfußpark in Gutach, die vielen Museen, Schwimmbäder oder
Mountainbike-Strecken, die Dorotheenhütte samt Glasbläserei in Wolfach,
Burgen, historische Bauwerke, Besucherbergwerke oder Mineralienhalde, um
nur einige von vielen zu nennen.

Allein in Haslach zieht der Ende 2014 eröffnete Aussichtsturm auf dem Urenkopf viele Wanderer an. Überhaupt steht der Wandertourismus hoch im Kurs. Verschiedene Touren
werden angeboten, wiederum in gemeinschaftlichen Prospekten mit
Wandertipps in der Region. Doch auch die einzelnen Gemeinden bieten
einiges für alle Altersklassen – seien es der Abenteuerweg in Hausach,
Haslacher Wald- und Erlebnispfad oder der Wichtelpfad in Oberharmersbach
für die jüngsten Wanderer. Anspruchsvolle Touren mit und ohne Gepäck,
wie der Hausacher Bergsteig, die Teufelskanzeltour, der Hansjakobweg
oder Kinzigtäler Jakobusweg locken. Fernwanderwege, wie unter anderem
der Westweg, führen durch das Kinzigtal.

Mehrsprachige Sehenswürdigkeiten-Führer liegen in den Tourismus-Büros aus. Der
Schwarzwald und das Kinzigtal haben also viel für die Touristen, die
gerne zu einem Kurztrip oder als Urlaub in die Region reisen, aber auch
für die Einheimischen, zu bieten.

Autor: cao

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