MOTORSPORT: Deutscher Speedway – Paar-Cup-Premiere im Rhein-Main-Stadion
"Black Forest Eagles" belegen zweiten Platz im Paarfahren

Auf dem Siegerpodest links oben die Drittplatzierten, die "Black Forest Eagles": Philip Hellström-Bängs und Maximilian Pongratz. Dazwischen Betreuer Rainer Armbruster.
  • Auf dem Siegerpodest links oben die Drittplatzierten, die "Black Forest Eagles": Philip Hellström-Bängs und Maximilian Pongratz. Dazwischen Betreuer Rainer Armbruster.
  • Foto: Foto: Klaus Goffelmeyer
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Diedenbergen (woge). Kaiserwetter, gute Organisation sowie spannende und verletzungsfreie Rennen: die Premiere des Deutschen Speedway Paarcups in der 250-ccm-Klasse im Rhein-Main-Stadion in Diedenbergen ist gelungen. Die Verantwortlichen der Deutschen Motor Sport Jugend (DMSJ) konnten strahlen – allerdings gab es auch einen kleinen Wermutstropfen – das Zuschauerinteresse hätte größer sein können.
Mit dem MSC Olching, den "Black Forest Eagles" aus Berghaupten, den "Fighters" aus Cloppenburg, den "Rockets" aus Diedenbergen, den "Torros" aus Güstrow sowie den "DMV White Tigers" waren sechs Mannschaften am Start. Das Besondere in diesem Paarwettbewerb war, dass auch Fahrer aus anderen Föderationen dabei waren. So fuhr der Schwede Philip Hellström-Bängs für die "Black Forest Eagles" und die Engländer Jordan Palin für die "Torrows" und Nathan Ablitt für die "DMV White Tigers". Um es vorwegzunehmen: Ablitt und Hellstörm-Bängs setzten, zusammen mit dem frisch gebackenen Weltmeister Ben Ernst (Güstrow), die Akzente. Punktbester Fahrer war Nathan Ablitt, der alle sechs Läufe gewann und 24 Zähler schrieb. Ihm folgt mit 23 Punkten Philipp Hellström-Bängs vor Ben Ernst (21). Wie Paarfahren richtig geht, das zeigten die Olchinger Celina Liebmann und Tim Wunderer, die mit insgesamt 25 Punkten das Finale nur knapp verpassten.
Überhaupt war das Rennen an Dramatik kaum zu überbieten, denn vor dem letzten Durchgang lagen vier Teams fast gleich auf – lediglich zwei Punkte betrug die Differenz. Doch nur zwei konnten sich für den Endlauf qualifizieren. Durch einen hohen 7:1-Erfolg über die „Rockets“, zu dem Maximilian Pongratz wichtige drei Punkte beitrug, konnte sich Berghaupten fürs Finale qualifizieren, wo sie jedoch gegen die „Torros“ aus Güstrow knapp mit 4:5 den Kürzeren zogen. Hätte Pongratz nur zwei Punkte gefahren, dann wäre die Sensation perfekt gewesen. Doch auch der zweite Platz ist ein großer Erfolg für den MSC Berghaupten.

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