FUSSBALL-OBERLIGA: FC Nöttingen – SV Oberachern 4:3 – SVO führte mit 3:1
Verrückt: ein Platzverweis, zwei Strafstöße und sieben Treffer

Die Abwehr des SV Oberachern (blaues Trikot) hatte im Auswärtsspiel beim FC Nöttingen Schwerstarbeit zu verrichten und unterlag am Ende.
  • Die Abwehr des SV Oberachern (blaues Trikot) hatte im Auswärtsspiel beim FC Nöttingen Schwerstarbeit zu verrichten und unterlag am Ende.
  • Foto: Peter Heck
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Nöttingen (woge). Ein Platzverweis, zwei Elfmeter und sieben Tore: Den Zuschauern im Nöttinger Panorama-Sportpark wurde ein unterhaltsames und spannendes Spiel geboten. Em Ende behielt der FCN mit 4:3 glücklich die Oberhand über den SV Oberachern. Die Acherner Vorstädter hatten einen Start nach Maß. Bereits in der 4. Minuten wurde die Nöttinger Abwehr ausgekontert und Evans Erius traf zur frühen Gästeführung.

Doch die Freude des SVO dauerte nicht lange. Einen schwachen Rückpass von Demarveay Sheron erlief Michael Schürg und glich in der 11. Minute zum 1:1 aus. Danach hatten Mario Bilger (14.) und Leutrim Neziraj (16.) die Möglichkeit zu weiteren Treffer für die Gastgeber. Doch wie aus heiterem Himmel das 2:1 für den SVO. Während die Nöttinger auf einen Abseitspfiff warteten, nutzte Gabriel Gallus die Chance und traf in der 18. Minute. In der 25. Minute dann ein Wermutstropfen für die Mannschaft von Trainer Marc Lerandy. Felix Armbruster sah nach wiederholtem Foulspiel die Ampelkarte, die Lerandy als "dämlich" bezeichnete.

Dies sollte noch Folgen haben. Dennoch erhöhte Gallus in der 32. Minute mit einem Handelfmeter auf 3:1.  Nach dem Wechsel versuchte der SVO in Unterzahl sein Heil in der Defensive um den Vorsprung über die Zeit zu retten. Nöttingen war nun klar feldüberlegen und in der 64. Minute war es Timo Brenner, dem der 2:3-Anschlusstreffer gelang. In der 70. Minute war er erneut zur Stelle und markierte den Ausgleich. Jetzt hatte SVO-Keeper Xaver Pendinger alle Hände voll zu tun. In der 84. Minute war er jedoch machtlos. Riccardo Di Piazza verwandelte einen Foulelfmeter zum glücklichen 4:3-Sieg der Platzherren. Wenn auch die Niederlage des SV Oberachern unglücklich und vermeidbar war.

Unterm Strich gewinnt die Lerandy-Truppe auf fremdem Geläuf keinen Blumentopf. Es war bereits die siebte Niederlage im siebten Auswärtsspiel, bei einem Torverhältnis von 6:22.

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