Aktion "Kunst an der Plakatwand"
Rheinvorland wird erneut zur Kunstmeile

„Tulpenzeit“ von Christine Kaul

Kehl (st). Durchsichtige Tulpen, rote Köpfe, Sprechblasen auf gelbem Grund und ein Vogelpärchen – im Garten der zwei Ufer auf deutscher Rheinseite können Besucher derzeit acht großformatige Kunstwerke entdecken. Sowohl deutschsprachige Künstler als auch Kunstschaffende aus dem Elsass zeigen eine große Bandbreite unterschiedlicher Stile.

Mal sind die Arbeiten in den Stellwänden abstrakt gehalten, mal konkret figürlich. Die Ausstellung im Rheinvorland ist Teil der Aktion „Kunst an der Plakatwand“, ein Format, das zur grenzüberschreitenden Gartenschau 2004 eingeführt und seither verstetigt wurde.

Jährlich sind andere Gemälde in den Stellwänden im Garten der zwei Ufer zu sehen. Der Verein "Plakat Wand Kunst" hat es sich zur Aufgabe gemacht, Kunst im öffentlichen Raum zu fördern. Die Aktion „Kunst an der Plakatwand“ wird von der Stadt über das Kulturbüro finanziell bezuschusst.

Zu sehen ist jeweils eine Arbeit von Sabine Brand Scheffel (Werktitel: „Big Blue“), Didier Guth (ohne Titel), Germain Roesz („Dite les parallèles croisées), Sylvie Villaume (ohne Titel), Christine Kaul („Tulpenzeit“), Helmut Wetter (ohne Titel), Luc Demissy („Ein flotter roter Vierer“) und Jürgen Zimmermann („Reise ins Cadmium Wespe Biene Hummel“). Die Ausstellung ist voraussichtlich bis November im Garten der zwei Ufer.

Autor:

Rembert Graf Kerssenbrock aus Kehl

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