Neue Miniramp in Kehl eingeweiht
40 Skater starten beim Wettbewerb
- Die neue Miniramp wurde beim Skate Contest zur Bühne für allerlei Skate-Kunststücke.
- Foto: Stadt Kehl/Norman Mummert
- hochgeladen von Christina Großheim
Kehl (st) Mit beeindruckenden Flips - wenn sich das Skateboard im Sprung unter den Füßen dreht-, Slides- also dem Rutschen auf dem Holz des Skateboards - und Grinds- dem Schlittern auf den Achsen - wurde die neue Miniramp in Kehl am Samstagmittag, 4. Juli, eingeweiht. Rund 40 Skater aus Kehl, Offenburg, Strasbourg und aus Karlsruhe waren angereist, um sich im Skate Contest zu beweisen. Insgesamt 300 Neugierige verfolgten das Geschehen auf der Skateranlage.
Erfolgreicher Wettbewerb
„Besser hätte es eigentlich gar nicht laufen können“, dieses Fazit zog der Verein OG Skateboard e.V. aus Offenburg. Für ihn war es der größte Wettbewerb in der Vereinsgeschichte. Für Kehl war es der erste Skate Contest seit rund 15 Jahren. Die Skateranlage entstand im Zuge der Landesgartenschau. Für die Planung und Gestaltung hatte sich die Stadt die Expertise eines Kehler Skaters und Redakteurs eines Skateboard-Magazins geholt und besichtigte unter anderem Skaterparks in Karlsruhe, Freiburg und Rastatt. Das Resultat war eine Anlage, die so konzipiert wurde, dass Skater an verschiedenen Stellen immer wieder Schwung holen konnten und die sich in den vergangenen 22 Jahren zu einem wichtigen Treffpunkt für Jugendliche in Kehl entwickelt hat. Im vergangenen Herbst wurde die Skateranlage dann auf Wunsch des damaligen Jugendgemeinderats saniert und um eine sogenannte Miniramp ergänzt. Oberbürgermeister Wolfram Britz bezeichnete die nun erweiterte Anlage als „einen der coolsten Plätze in der Region“. Wie cool, das zeigten die Skater beim Wettbewerb am Samstag. Kurios: Die jüngsten Teilnehmer, die sich auf die Piste wagten, waren gerade einmal neun Jahre alt und haben damit den Bau der ursprünglichen Skateranlage überhaupt nicht miterlebt.
Beeindruckende Kunststücke
Aber nicht nur Skateboard-Fans kamen am Samstagmittag auf ihre Kosten. Der Verein Parkour Stuttgart hatte eine große Matte ausgelegt und zeigte, dass man nicht unbedingt auf einem Skateboard stehen muss, um beeindruckende Kunststücke zu zeigen. Kreativ-künstlerischen Ausdruck gab es während des Contests nicht nur in der Bewegung. An den Graffiti-Wänden neben dem Haus der Jugend konnten Besucher zur Sprühdose greifen und sich unter professioneller Anleitung ausprobieren. Außerdem servierten die Offene Jugendarbeit gemeinsam mit Schulsozialarbeiterinnen Flammkuchen und Getränke. Das Kollektiv Connection for Action bot zudem einen Tisch, an dem gemalt und gebastelt werden konnte. Am DJ-Pult sorgte Artrizzle für die passende musikalische Begleitung. „Es war ein super Tag mit total entspannter Atmosphäre“, waren sich alle Beteiligten nach dem Wettbewerb einig.








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