Bilanz Auenheimer Freibad
Besucherzahl bleibt hinter Erwartungen zurück

Viel Platz zum Schwimmen: Die Auslastung im Freibad Auenheim lag bei unter 50 Prozent.
  • Viel Platz zum Schwimmen: Die Auslastung im Freibad Auenheim lag bei unter 50 Prozent.
  • Foto: Stadt Kehl
  • hochgeladen von Rembert Graf Kerssenbrock

Kehl (st). Auf eine verkürzte Badesaison ohne Winterschwimmen mussten und müssen sich die Kehler in diesem Jahr einstellen. Damit Freibadfans in den heißen Sommermonaten auf einen Sprung ins kühle Nass nicht zu verzichten brauchten, war das Auenheimer Bad unter Corona-Auflagen geöffnet worden. Am Mittwoch, 30. September, ging die dreimonatige Badesaison zu Ende.

Über 70 Prozent weniger Besucher

Insgesamt 28.923 Gäste hatten sich über den Online-Ticketverkauf eine Eintrittskarte gelöst. Über die 94 Öffnungstage hinweg lag die Auslastung bei knapp unter 50 Prozent. Im Vergleich zum Vorjahr ist das ein Rückgang von 72.922 Badegästen (oder 71,6 Prozent).

„Es war ein besonderes Jahr“, resümiert Patrik Vetter, der bei den Technischen Diensten Kehl für die Bäder zuständig ist. Die Saison wurde geprägt durch die Corona-Pandemie und die damit einhergehenden Verordnungen und Bestimmungen durch die baden-württembergische Landesregierung. Das drückt sich in der Auenheimer Freibad-Bilanz auch in Zahlen aus: 28.923 Besuche schlagen hier zu Buche. Das ist in etwa ein Viertel von dem, was im Vorjahr verzeichnet wurde. 2019 kamen 101.845 Freibadfans nach Auenheim, 2018 waren es sogar 141.667. „Wir hatten in diesem Jahr mit 32.400 Besuchern gerechnet“, berichtet Patrik Vetter. Hinter diesen Erwartungen bleibt die tatsächliche Besucherzahl zurück. Auf der Suche nach Abkühlung und Erfrischung zog es viele Badegäste aus Kehl, Straßburg und den umliegenden Ortschaften an die hiesigen Baggerseen, beispielsweise in Kork.

Das Freibad in Auenheim hatte täglich in drei Etappen, jeweils für drei Stunden, geöffnet; in der Mittagszeit waren bis zu 300 Besucher zugelassen. Wer in Auenheim seine Bahnen ziehen oder mit den Kindern planschen wollte, musste über den Internetauftritt der TDK eine Karte kaufen. Im Bad galt es Hygiene- und Abstandsregeln zu beachten, so waren beispielsweise die Duschräume nicht zugänglich.

Auch wenn die Besucherzahlen im Corona-Sommer niedriger ausfallen, als erwartet, zieht Patrik Vetter ein positives Fazit: „Für die Besucher war es ein sehr erfreuliches Badeerlebnis.“ Mit Blick aufs nächste Jahr hoffen die TDK, wieder beide Freibäder öffnen zu können – ohne Corona-Auflagen. Das Bäderpersonal aus Kehl unterstützte in diesem Sommer die Kolleginnen und Kollegen in Auenheim. „Natürlich hoffen wir auch im nächsten Jahr auf einen schönen, sonnigen und warmen Sommer“, sagt Patrik Vetter.

Autor:

Rembert Graf Kerssenbrock aus Kehl

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