Neustart für Frauen- und Familienzentrum
Breiteres Angebot und frischer Name

Die Leiterin des Frauen- und Familienzentrums (FFZ), Edeltraut Böhler sowie Dr. Marcus Kröckel, Fachbereichsleiter Bildung, Soziales und Kultur, freuen sich darauf, Eltern und Frauen ohne Kinder endlich wieder unterstützen zu können. Der Flyer des FFZ zeigt das breit gefächerte Angebot der Einrichtung.
  • Die Leiterin des Frauen- und Familienzentrums (FFZ), Edeltraut Böhler sowie Dr. Marcus Kröckel, Fachbereichsleiter Bildung, Soziales und Kultur, freuen sich darauf, Eltern und Frauen ohne Kinder endlich wieder unterstützen zu können. Der Flyer des FFZ zeigt das breit gefächerte Angebot der Einrichtung.
  • Foto: Stadt Kehl
  • hochgeladen von Rembert Graf Kerssenbrock

Kehl (st). Mehrere Begegnungscafés, das Prager Eltern-Kind-Programm sowie Sprachkurse und Beratungen für Frauen: Das Frauen- und Familienzentrum (FFZ) erweitert beim Neustart nach dem Corona-Lockdown sein Angebot. Die Nachfrage ist gewaltig: „Der erste Kurs war nur wenige Minuten nach seiner Ankündigung belegt“, freut sich Edeltraut Böhler, Leiterin des FFZ. „Die Eltern sehnen sich nach dem regelmäßigen Austausch in der Villa RiWa. Wir bekommen täglich mehrere Whatsapp- und Mailnachrichten.“ Im eigenen Flyer stellt die Einrichtung nun ihr Programm und den neuen Namen vor.

„Unsere Angebote für Eltern werden heutzutage auch von Vätern begeistert angenommen“, erklärt Edeltraut Böhler. „Diese positive Entwicklung zeigt sich im neuen Namen. Die Änderung von Frauen- und Mütterzentrum in Frauen- und Familienzentrum war für uns daher der einzig logische Schritt.“ Zu den Eltern-Kind-Kursen seien sowohl Väter als auch Mütter herzlich willkommen. „Im Prager Eltern-Kind-Programm werden Eltern und ihre Babys im Alter von vier Wochen bis einem Jahr von einer ausgebildeten PEKiP-Gruppenleiterin bei der individuellen Entwicklung betreut“, sagt die Leiterin des FFZ. Die Kleinkinder bewegen sich dabei in einem gut beheizten Raum, während die Eltern darin unterstützt werden, Bedürfnisse und Fähigkeiten ihres Nachwuchses besser zu erkennen.

„Unsere gesamte Palette an Kursen soll den Austausch untereinander fördern – niederschwellig und auf Augenhöhe“, erläutert Dr. Marcus Kröckel, Fachbereichsleiter Bildung, Soziales und Kultur. „Dieser Austausch wird beim Frauen- oder Babycafé sowie bei Töpfer-, Sprach- oder Malkursen, durch eine kostenlose Kinderbetreuung unterstützt.“ Die Eltern signalisierten dem FFZ mehrfach, dass sie sich gerne einige Stunden ohne Kinder unterhalten würden, sagt Edeltraut Böhler. „Unsere Angebote orientieren sich an den Wünschen der Menschen, die das Frauen- und Familienzentrum besuchen.“

Im Zuge der Wiederöffnung nach Corona finden in der Villa "RiWa" nun Bildungs- und Gesprächsangebote mit Kinderbetreuung und Anmeldung statt, anstelle des offenen Frauencafés. Die Reihe startet am Donnerstag, 9. Juli, mit einem Töpferkurs, gefolgt von einer Gesprächsrunde zum Thema „Orte der Ruhe für Mütter in Zeiten von Corona“ am Dienstag, 14. Juli. Auch Sprachkurse mit Kinderbetreuung seien für nicht deutschsprachige Mütter unerlässlich, ergänzt Dr. Marcus Kröckel.

„Bei zugewanderten Familien sind es häufig die Frauen, die aufgrund fehlender Kinderbetreuung keine Zeit für das eigene Sprachtraining finden“, erklärt Leiterin Edeltraut Böhler. „Die deutsche Sprache ist allerdings ein wichtiger Baustein, um sich gut in die Gesellschaft zu integrieren. Die Eltern wissen das selbst und nehmen das Angebot dankend an.“ Ebenfalls neu im Programm hat das FFZ die Ausbildung und Vermittlung von Babysittern. Das offene Angebot zur Nähstube für Frauen, das in enger Zusammenarbeit mit der Arbeitsfördergesellschaft FridA angeboten wird, bleibt bestehen.

Neben dem Fokus auf Eltern und Kinder sei das Frauen- und Familienzentrum allerdings weiterhin eine besondere Anlaufstelle für alle Frauen, versichert Dr. Marcus Kröckel. So findet das Frauencafé ab Donnerstag, 9. Juli, wieder regelmäßig von 16 bis 18 Uhr statt – zu Beginn weichen Kaffee und Kuchen jedoch kreativen Angeboten. In der ersten Woche bietet die Kunsttherapeutin Britta Meinke einen Töpferkurs im großen Café der Villa RiWa an. Zwei Wochen später, am Donnerstag, 23. Juli, unterrichtet die Referentin zudem Interessierte im Aquarell-Malen, bevor sie am Donnerstag, 30. Juli, wieder einen Töpferkurs anbietet.

Da das FFZ zu allen genannten Terminen eine kostenlose Betreuung der Kinder anbietet, ist eine Anmeldung erforderlich, telefonisch unter 07851/882415 oder per Mail. Die Ansprechpartnerin ist Edeltraut Böhler.

Autor:

Rembert Graf Kerssenbrock aus Kehl

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