Hochwasserschutz im Hanauerland
Das Verfahren für Rückhalteraum läuft

Ortenau (st). Im Landratsamt Ortenaukreis fand ein sogenannter Scoping-Termin für den Bau des geplanten Rückhalteraums Freistett/Rheinau/Kehl statt. Das Scoping legt den Untersuchungsrahmen für den Bericht zur Umweltverträglichkeitsprüfung fest.

„Die Besprechung zwischen Fachbehörden, anerkannten Naturschutz- und Umweltvereinigungen sowie Antragstellern soll das Verfahren durch das Einbeziehen von Informationen, Fachwissen und Kenntnissen Dritter beschleunigen“, informiert Bettina Mecklenburg, Leiterin der Stabsstelle Recht im zuständigen Dezernat des Landratsamts. „Anschließend kann der UVP-Bericht als Bestandteil des Planfeststellungsantrags für den Rückhalteraum Freistett/Rheinau/Kehl erstellt werden. Ergebnisse aus den Umweltgutachten fließen in den Bericht ein.“

Vor dem Bau der Staustufe Gambsheim im Jahre 1974 zählte das Gebiet zum natürlichen Überschwemmungsgebiet des Rheins. „Es sollen bei einer Überflutungsfläche von rund 650 Hektar mindestens neun Millionen Kubikmeter Hochwasser zurückgehalten werden“, so die Juristin.

Autor:

Rembert Graf Kerssenbrock aus Kehl

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